Die EU untersagt im neuen Sanktionspaket Krypto-Zahlungen an Russland und zieht ein LNG-Importverbot vor. Alle Infos.
Die Europäische Union verschärft Sanktionen gegen Russland und nimmt dabei gezielt Krypto-Transaktionen ins Visier. Das geht aus dem mittlerweile veröffentlichten 19. Sanktionspaket hervor.
Hintergrund sind die weiterhin andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie die jüngsten Verletzungen des EU-Luftraums durch russische Drohnen.
Einer der Kernpunkte ist ein Verbot von Krypto-Transaktionen: Erstmals untersagt die EU Zahlungen über Krypto-Plattformen und will damit Umgehungsversuche russischer Akteure unterbinden. Parallel werden ausländische Banken, die an alternativen russischen Zahlungssystemen beteiligt sind, auf die Sanktionsliste gesetzt.
Ergänzend wird die Finanzarchitektur Russlands weiter isoliert. Dazu zählt ein Transaktionsverbot für Banken und Finanzinstitute, die Russland helfen, über Drittstaaten, Sanktionen zu umgehen.
Zudem brisant: Die EU zieht nach der jüngsten Kritik Donald Trumps ein Import-Verbot von russischem LNG vor. Konkret heißt es: “Wir verbieten die Einfuhr von russischem Flüssigerdgas in den europäischen Markt”.
Damit kommt Brüssel Washington entgegen. Der US-Präsident hatte dieses Import-Verbot als Bedingung für neue US-Sanktionen gegen Russland genannt.
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