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EU-Projekt: Neue Militärtechnik soll schneller nutzbar sein

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Entwickler neuer Verteidigungstechnologien können auf zusätzliche Unterstützung durch die EU hoffen. Nach einem in Brüssel präsentierten Vorschlag der Europäischen Kommission soll ein neues Förderinstrument im Umfang von 115 Millionen Euro dabei helfen, die Erprobung und Markteinführung von Innovationen deutlich zu beschleunigen. Mögliche Profiteure könnten kleinere und mittlere Unternehmen sein, die Drohnentechnologie entwickeln oder im Bereich der Künstlichen Intelligenz tätig sind.

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Flaggen vor dem EU-Parlament in Straßburg.
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Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe gezeigt, dass der Erfolg auf dem Schlachtfeld heute von kurzen Innovationszyklen abhänge, erklärte die Kommission zu dem Vorschlag. Entscheidend sei die Fähigkeit, neue Technologien und kosteneffiziente Lösungen innerhalb von Wochen oder Monaten statt erst nach Jahren zu entwickeln, zu testen und einzusetzen. Genau dort wolle das Förderinstrument mit dem Namen Agile ansetzen.

Förderung von bis zu fünf Millionen Euro pro Unternehmen

Ziel ist es nach Kommissionsangaben, Förderanträge innerhalb von nur vier Monaten zu prüfen. Neue Technologien sollten dann bei einer positiven Entscheidung innerhalb von ein bis drei Jahren die Streitkräfte erreichen. In einem ersten Schritt ist vorgesehen, zwischen 20 und 30 Projekte mit Beträgen zwischen einer und fünf Millionen Euro zu unterstützen.

Der von Vizekommissionspräsidentin Henna Virkkunen und Verteidigungskommissar Andrius Kubilius präsentierte Vorschlag wird nun im Rat der Mitgliedstaaten und im Europäischen Parlament beraten werden. Im Idealfall soll das neue Förderinstrument dann Anfang 2027 einsatzbereit sein./aha/DP/stw

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