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EU-Afrika-Gipfel berät zu Migration und Mobilität

LUANDA (dpa-AFX) - In der angolanischen Hauptstadt Luanda setzen Staats- und Regierungschefs aus Afrika und Europa den EU-Afrika-Gipfel fort. Am zweiten und letzten Tag des Treffens stehen nach EU-Angaben unter anderem die Themen Migration und Mobilität im Mittelpunkt der Beratungen.

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Die wehende Flagge der EU.
Quelle: - ©unsplash.com:

Tausende Menschen aus afrikanischen Ländern machen sich jedes Jahr auf den gefährlichen Weg nach Europa, wo sie sich ein besseres Leben erhoffen und vertrauen sich dabei Schlepperbanden an. Auf dem Gipfel in Luanda dürfte es daher auch um Maßnahmen gegen Menschenhändler und die Rückführung von Migranten gehen, die illegal in Europa eingereist sind, aber auch um Möglichkeiten der legalen Einwanderung.

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung der afrikanischen Staaten ist deutlich niedriger als in den europäischen Ländern, Jugendarbeitslosigkeit ist in vielen Staaten ein Problem. In der alternden Gesellschaft in Europa hingegen wird es zunehmend schwieriger, Arbeitskräfte zu finden. So hat Deutschland im vergangenen Jahr mit dem ostafrikanischen Kenia als erstem afrikanischen Land ein Abkommen zur Migration von Arbeits- und Fachkräften geschlossen.

Auf dem 7. EU-Afrika-Gipfel wollen die europäischen und afrikanischen Staaten 25 Jahre nach dem ersten Gipfel dieser Art in Kairo ihre Zusammenarbeit vertiefen. Vor dem Ende des Treffens soll eine gemeinsame Abschlusserklärung veröffentlicht werden./czy/DP/mis


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