"Für Estland ist wichtig, dass die Wiedereinführung der Grenzkontrollen über so kurze Zeit wie möglich erfolgt und nicht alle Grenzgänger erfasst", sagte Taro. "Wir sind sicherlich bereit, Polen bei Bedarf mit Experten und Ausrüstung zu unterstützen, aber ich bin überzeugt, dass wir uns zum jetzigen Zeitpunkt auf innovative Lösungen konzentrieren müssen, um Migrationsdruck zu vermeiden". Die Einschränkung des Schengen-Raums sei hierfür "nicht der beste Weg".
Polen will ab Montag vorübergehend Kontrollen an der Grenze zu Deutschland einführen. Damit reagiert Warschau auf die bereits seit Oktober 2023 stichprobenhaft laufenden deutschen Kontrollen an der Grenze zu Polen. Auch an der Grenze zu seinem östlichen Nachbarn Litauen will Polen wieder kontrollieren. Normalerweise gibt es im Schengen-Raum keine stationären Personenkontrollen an Binnengrenzen./awe/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.