Erteilung nationaler Langzeitvisa an russische Staatsbürger seit Kriegsbeginn um rund zwei Drittel gesunken
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Seit Kriegsbeginn in der Ukraine sank die Zahl deutscher Langzeit-Visa für Russen um etwa zwei Drittel. Besonders Arbeits- und Studentenvisa brachen ein.
Seit Beginn des Ukraine-Kriegs ist die Zahl der von Deutschland erteilten Langzeit-Visa für russische Staatsangehörige massiv gesunken. Laut Bundesregierung ging die Zahl von rund 13.000 im Jahr 2022 auf voraussichtlich 4.500 bis Ende 2026 zurück. Besonders betroffen sind Visa zur Arbeitsaufnahme oder Familienzusammenführung (Minus über 90 %) sowie Studentenvisa (Minus 40 %). Die Abgeordnete Clara Bünger kritisiert die restriktive Praxis gegenüber Personen, die den Krieg ablehnen.
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