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Entrüstung über Kürzungspläne bei humanitärer Hilfe

BERLIN (dpa-AFX) - Die geplante massive Kürzung des deutschen Budgets für humanitäre Hilfe und Krisenprävention um mehr als die Hälfte stößt auf Kritik. Während dafür im Bundeshaushalt im vergangenen Jahr noch 2,69 Milliarden Euro vorgesehen waren, sind es für das laufende Jahr nur noch 1,43 Milliarden. Das geht aus dem vom Kabinett in Berlin verabschiedeten Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt des laufenden Jahres hervor. Endgültig entscheidet darüber der Bundestag.

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Mann mit Smartphone und Tablet (Symbolbild).
Quelle: - © metamorworks / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:

Die Hilfsorganisation "Help - Hilfe zur Selbsthilfe" äußerte sich schockiert. "323,4 Millionen Menschen waren allein im vergangenen Jahr auf humanitäre Hilfe angewiesen, Einsparungen sind hier nicht hinnehmbar und kosten Menschenleben", erklärte Generalsekretär Thorsten Klose-Zuber. Insbesondere angesichts der enormen Kürzungen der US-Regierung in diesem Bereich müsse die Bundesregierung hier mehr tun. Er forderte eine Erhöhung der Mittel mindestens wieder auf das Niveau von 2024. Millionen Menschen würden sonst von lebensrettender Unterstützung ausgeschlossen.

Zuvor hatten bereits Dutzende andere Entwicklungs- und Hilfsorganisationen vor geplanten Kürzungen bei Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe gewarnt./hrz/DP/mis


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