BONN - Der Logistikkonzern DHL hat nach einem Ergebnisanstieg im dritten Quartal seine Prognose für das laufende Jahr erhöht. So soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Konzern 2026 nun mehr als sieben Milliarden Euro betragen, teilten die Bonner am Freitag nach Börsenschluss mit. Bislang hatte DHL mehr als 6,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Erwartung für die DHL-Bereiche wurde auf ein Ebit von über 6,4 Milliarden Euro erhöht, nach zuvor über 5,9 Milliarden Euro. Die Prognose für die Sparte Post & Paket Deutschland bleibe unverändert. Auch die Aussichten für den Mittelzufluss wurde angehoben.
Parteien in Berlin planen Vergesellschaftung von Wohnungen
BERLIN - Linke, Grüne und SPD in Berlin wollen im Falle einer Koalition eine Vergesellschaftung großer privater Wohnungsbestände angehen. Das geht aus dem gemeinsamen Sondierungspapier hervor, das Politiker der Parteien nach Abschluss ihrer Vorgespräche vorstellten.
ROUNDUP: Aus für Verbrenner-Aus könnte E20 an die Tankstelle bringen
AUGSBURG/BERLIN - Rund 15 Jahre nach der bundesweiten Einführung von E10-Sprit könnte bald der nächste Schritt zu E20 kommen - zumindest wenn es nach Verkehrsminister Steffen Bilger geht. "Zurzeit setze ich mich mit meinem französischen Amtskollegen dafür ein, dass wir die Beimischung von Biokraftstoffen erhöhen", sagte der Christdemokrat der "Augsburger Allgemeinen" auf die Frage, wie er dem Klimaschutz stattdessen Rechnung tragen wolle. "Da gäbe es beispielsweise E20 an den Zapfsäulen." Die Bezeichnungen E5 und E10 geben den maximalen Anteil von Bioethanol am Benzin an. E20 entspräche einer maximalen Beimischquote von 20 Prozent.
ROUNDUP/Kali-Abwasser: Thüringen für Bischofferode - Nein zur Werra
ERFURT/WITZENHAUSEN - Thüringens Umweltminister Tilo Kummer sieht in der Grube Bischofferode einen Weg, die Umwelt- und Entsorgungsprobleme des Kali-Produzenten K+S zu entschärfen. Die Anfang der 1990er Jahre stillgelegte Kali-Grube in Nordthüringen habe noch Kapazitäten zur Aufnahme von salzhaltigen Abwässern aus den Werken im hessisch-thüringischen Kali-Revier an der Werra, sagte Kummer (Thüringen.Gerecht) der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Eine Nutzung dieser Kapazitäten sollte durch die zuständige Bundesgesellschaft weiterhin geprüft werden.
Rubio weist Vorwurf gezielter Starlink-Drosselung zurück
WASHINGTON - Washington hat erneut eine absichtliche Drosselung des für militärische Zwecke von der Ukraine genutzten Satelliteninternets zurückgewiesen. "Niemand im Weißen Haus hat irgendjemanden angewiesen, das Internet zu drosseln oder die Übertragungsgeschwindigkeiten zu verringern, damit bestimmte Drohnen es nicht nutzen können", sagte US-Außenminister Marco Rubio Journalisten vor seiner Abreise nach Usbekistan. Was die Probleme verursacht haben könnte, ließ er offen. "Es ist einfach so passiert", führte er aus. Der Starlink-Zugang sei zudem wiederhergestellt. Rubio bestätigte, dass Kiew das Satelliteninternet für Drohnenflüge verwendet.
ROUNDUP/Beim BVB wächst der Druck: Karetsas-Sorge im Reisestress
BERLIN - Das unbequeme K-Wort wollten sie bei Borussia Dortmund (Borussia Dortmund Aktie) nach dem dritten sieglosen Spiel in Serie mit aller Macht zurückweisen. "Was heißt Krise? Ich würde sagen, das ist eine kleine Erfahrung, die wir gerade gemeinsam machen", versuchte Nationalspieler Waldemar Anton nach dem enttäuschenden 0:0 bei Union Berlin zu beschwichtigen.
Verkehrsminister: Bund muss mehr für Regionalverkehr zahlen
BERLIN/KIEL - Millionen Bahnreisenden drohen in den kommenden Jahren Einschnitte im Fahrplan und höhere Ticketpreise im Bahnverkehr. Wichtigster Grund sind stark steigende Gebühren, die Verkehrsunternehmen der Bahntochter DB InfraGo für die Nutzung des Schienennetzes zahlen müssen, die sogenannten Trassenpreise. Verkehrsminister der Bundesländer machen deshalb Front gegen die Bundesregierung, die sich aus ihrer Sicht der Verantwortung für einen funktionierenden Nahverkehr entzieht.
Rheinland-pfälzische Ministerpräsident rechnet nicht mit höherer Sektsteuer
MAINZ - Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und CDU-Chef Gordon Schnieder geht davon aus, dass die diskutierte Steuererhöhung auf Schaumwein nicht kommt. "Dafür setze ich mich auch weiter ausdrücklich ein", sagte Schnieder im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Sie war auch nie vereinbart und die Branche leidet auch ungemein."
Bilger wirbt für höheren Anteil von Biokraftstoff im Sprit
AUGSBURG - Nach dem deutsch-französischen Vorstoß gegen das Verbrenner-Aus macht sich Verkehrsminister Steffen Bilger für Sprit mit einem höheren Anteil von Biokraftstoffen stark. "Zurzeit setze ich mich mit meinem französischen Amtskollegen dafür ein, dass wir die Beimischung von Biokraftstoffen erhöhen", sagte der Christdemokrat der "Augsburger Allgemeinen" auf die Frage, wie er dem Klimaschutz stattdessen Rechnung tragen wolle. "Da gäbe es beispielsweise E20 an den Zapfsäulen."
Untersuchung: Netzentgelte für Strom und Gas steigen 2027
BERLIN - Private Haushalte müssen im kommenden Jahr mit leicht steigenden Netzentgelten bei Strom und Gas rechnen. Das geht aus Berechnungen des Vergleichsportals Verivox auf Basis bisher veröffentlichter Daten der Verteilnetzbetreiber hervor. Allerdings gebe es große regionale Unterschiede.
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