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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 19.02.2026 - 17.00 Uhr

Eurozone: Verbrauchervertrauen verbessert sich geringfügig

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Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild)
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BRÜSSEL - Die Stimmung der Verbraucher in der Eurozone hat sich im Februar geringfügig verbessert. Der Indikator für das Konsumklima stieg im Februar um 0,2 Punkte auf minus 12,2 Punkte, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fällt deutlich

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unerwartet deutlich gefallen. In der vergangenen Woche sank die Zahl der Anträge um 23.000 auf 206.000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Es war der stärkste Rückgang seit November. Volkswirte hatten im Schnitt mit 225.000 Anträgen gerechnet.

IWH: Abschaffung von Minijobs würde Nettoeinkommen senken

HALLE - Die Überführung von Minijobs in reguläre Tätigkeiten könnte bei einem Großteil der betroffenen Minijobber zu Einbußen beim Nettoeinkommen führen. Nach Berechnungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) wären etwa vier der gegenwärtig rund sieben Millionen Minijobber davon betroffen. Bei den Sozialversicherungen könnte die Überführung zu Zusatzeinnahmen in Höhe von etwa 4,5 Milliarden Euro in diesem Jahr führen.

Bundesbank: Nur verhaltenes Wachstum im ersten Quartal - Danach dynamischer

FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft kommt 2026 nach Analyse der Bundesbank nur langsam in Schwung. "Im ersten Quartal dürfte die Wirtschaft den Erholungskurs fortsetzen, wenngleich nur mit schwacher Dynamik", heißt es im Monatsbericht Februar der Notenbank. "Ab dem Frühjahr dürfte die deutsche Wirtschaft, getragen vor allem durch fiskalische Impulse, aber dynamischer wachsen." Es wird erwartet, dass Milliardeninvestitionen in Infrastruktur und Verteidigung die Konjunktur anschieben werden.

Deutschland: Auftragsbestand in der Industrie legt erneut zu

WIESBADEN - In der deutschen Industrie mehren sich die Hinweise auf einen Aufschwung nach einer langen Schwächephase. Der Auftragsbestand in der deutschen Industrie legte im Dezember weiter zu. Der Bestand sei preisbereinigt um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Der Indikator für den Auftragsbestand erreichte so den höchsten Stand seit Oktober 2022. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stieg der Auftragsbestand um 7,0 Prozent. Im Dezember waren bereits die Auftragseingänge für die Industrie deutlich stärker als erwartet gestiegen.

ROUNDUP 2: Wird ein Krieg zwischen den USA und dem Iran wahrscheinlicher?

WASHINGTON/TEHERAN/TEL AVIV - Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. Angesprochen auf Abwägungen von US-Präsident Donald Trump zu einem möglichen militärischen Vorgehen gegen den Iran sagte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt, es gebe viele Argumente, die man für einen Angriff anbringen könnte. Zugleich bekräftigte sie aber, dass Diplomatie immer die erste Wahl Trumps sei. Für den Iran wäre es "sehr klug", ein Abkommen mit dem US-Präsidenten zu treffen, sagte Leavitt.

Gastgewerbe in Deutschland unter Druck: Umsatz sinkt 2025 preisbereinigt

WIESBADEN - Das Gastgewerbe in Deutschland hat 2025 nur dank steigender Preise mehr Umsatz erzielt. Nominal stiegen die Einnahmen von Hotels, Pensionen, Restaurants und Co. zwar um 1,4 Prozent zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Preisbereinigt schrumpften die Umsätze aber um 2,1 Prozent.

Generalstreik gegen Mileis Arbeitsreform in Argentinien

BUENOS AIRES - Mit einem Generalstreik protestieren die Gewerkschaften in Argentinien gegen eine geplante Arbeitsmarktreform des ultraliberalen Präsidenten Javier Milei. Züge und U-Bahnen standen still, die nationale Fluglinie Aerolíneas Argentinas strich 255 Flüge. Die Banken blieben geschlossen und zahlreiche Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und im Handel legten die Arbeit nieder.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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