- JPMorgan bewertet UMB Financial mit "Overweight".
- Kursziel für Dezember 2027 liegt bei 180 US-Dollar.
- Gebühreneinnahmen machen 30 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Ferdinand Hammer Die Investmentbank JPMorgan startet ihre Bewertung für die US-Regionalbank UMB Financial mit "Overweight" und setzt das Kursziel für Dezember 2027 auf 180 US-Dollar. Gegenüber dem Schlusskurs von Donnerstag entspricht dies einem Kurspotenzial von mehr als 23 Prozent.
Der entscheidende Trumpf von UMB Financial versteckt sich abseits des klassischen Kreditgeschäfts. Laut JPMorgan habe sich UMB zu einem breit aufgestellten Finanzdienstleister entwickelt. Das Angebot reicht vom Firmen- und Privatkundengeschäft über die Vermögensverwaltung bis zum institutionellen Banking.
Besonders spannend ist, dass die Gebühreneinnahmen rund 30 Prozent zum Gesamtumsatz beitragen. Bei den von JPMorgan beobachteten Vergleichsbanken liegt der Median dagegen nur bei etwa 20 Prozent. Diese Erlöse ergänzen das traditionelle Bankgeschäft und könnten UMB genau den Puffer verschaffen, der den Unterschied macht.
Auch bei Krediten und Einlagen erwartet JPMorgan nach einer Normalisierung ein Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Rückenwind soll dabei die größere Präsenz im Mittleren Westen, Westen und Süden der USA liefern. Analyst Anthony Elian sieht UMB als Bank, deren Bilanz stärker wächst als die von vergleichbaren Instituten.
JPMorgan ist mit einem Kursziel von 180 US-Dollar deutlich optimistischer als der Markt. Das durchschnittliche Analystenziel liegt laut LSEG-Daten bei 165,77 US-Dollar und damit rund 14 Prozent über dem aktuellen Kurs. Die Mehrheit der Analysten rät zum Kauf, nur zwei empfehlen Halten.
Autor: Ferdinand Hammer, SBH-Redaktion
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