Demnach erwarten die Obstbaubetriebe 41 Prozent mehr Kirschen als im vergangenen Jahr (35.400 Tonnen) und 10,4 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024 (45.200 Tonnen). Grund für die höheren Ernteerwartungen sind mildere Witterungsbedingungen zur Blütezeit, etwa das Ausbleiben von Spätfrösten und starken Niederschlägen. 2024 hatten späte Fröste in der Blütezeit in einigen Anbauregionen die Ernte geschmälert.
Vor allem Süßkirschen
Auf 5.700 Hektar Anbaufläche für Süßkirschen bundesweit werden in diesem Jahr voraussichtlich 38.200 Tonnen der süßen Früchte gepflückt und damit fast 37 Prozent mehr als 2024. Wichtigste Anbauregionen sind Baden-Württemberg, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
Auch der Ertrag bei Sauerkirschen wird der Schätzung zufolge mit etwa 11.700 Tonnen den Vorjahreswert deutlich übertreffen (plus 56,6 Prozent), allerdings unter dem zehnjährigen Durchschnitt liegen. Zwei Drittel der gesamten 1.500 Hektar Anbaufläche für Sauerkirschen in Deutschland befinden sich in drei Bundesländern: Rheinland-Pfalz, Sachsen und Baden-Württemberg./ben/DP/nas
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