KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Krieg in Europa, hybride Angriffe, Naturkatastrophen: Vor dem Hintergrund dieser Bedrohungsszenarien will Dänemark seine Krisenbereitschaft nach dem Vorbild der nordischen Nachbarländer massiv ausbauen und auf alle Teile der Gesellschaft ausweiten. "Wir müssen alle zusammenarbeiten, um Dänemark widerstandsfähiger zu machen", sagte Bereitschaftsminister Torsten Schack Pedersen.
Die geplante "Gesamtbereitschaft" bedeutet unter anderem, dass alle - Bürger, Unternehmen, Behörden - in Kriegen, Krisen oder Katastrophen einen Beitrag leisten und über Zuständigkeitsgrenzen hinweg zusammenarbeiten können. In Schweden, Norwegen und Finnland existieren bereits ähnliche Strategien.
Die Regierung kündigte an, zunächst zusätzliche 1,2 Milliarden Kronen (rund 160 Millionen Euro) in die Bereitschaft zu investieren. Dänemark sei mit dem seriösesten und komplexesten Risiko- und Bedrohungsbild seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert, so der Minister. In dieser Situation trage jeder nicht nur die Verantwortung für die eigene Sicherheit, sondern auch für die Sicherheit anderer./wbj/DP/men
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.