- Die AfD möchte nach dem Wahlsieg regieren.
- Die CDU fiel bei der Wahl auf 17,2 Prozent.
- Die AfD erzielte 43,8 Prozent der Stimmen.
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Die CDU, die bisher mit Sven Schulze den Ministerpräsidenten in dem Bundesland stellte, musste bei der Landtagswahl am Sonntag drastische Verluste hinnehmen und stürzte auf 17,2 Prozent ab. Die AfD mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wurde mit 43,8 Prozent mit Abstand stärkste Partei, verfehlte aber eine absolute Mehrheit der Mandate im Landtag.
"Die Gespräche werden die Woche anlaufen, das ist erstmal unser Ziel, und ich gehe davon aus, dass wir auch mit Ulrich Siegmund einen Ministerpräsidenten haben, der auch im Sachsen-Anhaltiner Landtag gewählt wird", sagte Chrupalla. Entscheidend sei, dass es zu einem Politikwechsel in Sachsen-Anhalt komme. Er betonte auch: "Wir wollen Gräben zuschütten."
Chrupalla will über Sachsen-Anhalt auch Themen auf Bundesebene vorantreiben - und das nicht nur innenpolitisch: "Wir wollen, dass wir wieder gute Beziehungen mit Russland haben." Die Sanktionspolitik müsse sich ändern. "Das wird eine AfD vor allen Dingen dann im Bundesrat mit Druck auf die Bundesregierung lösen müssen." Russland führt seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine./mi/DP/zb
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