Mitte Mai hatten sich China und die USA mit Blick auf den eskalierenden Zollstreit auf eine Pause und deutliche Senkung der Aufschläge auf Waren aus dem jeweils anderen Land geeinigt. Insgesamt konnte Chinas Außenhandel im Mai jedoch wachsen. Die Ausfuhren legten im Mai um 4,8 Prozent verglichen mit demselben Vorjahresmonat zu. Die Importe sanken dagegen um 3,4 Prozent. Der Handelsüberschuss betrug etwa 103 Milliarden US-Dollar (rund 90 Milliarden Euro).
Exporte nach Deutschland deutlich gestiegen
Damit lagen die Zahlen nur leicht unter den Erwartungen von Analysten. Nach Deutschland stiegen die Ausfuhren um 21,5 Prozent, während China gemessen am Gesamtwert der Waren 1,3 Prozent weniger aus der Bundesrepublik importierte.
Chinas Wirtschaft kämpft schon länger mit einer schwachen Nachfrage, den Folgen einer Immobilienkrise und erbitterten Preiskämpfen in manchen Branchen wie der Autoindustrie. Peking versucht den Konsum mit Zinssenkungen für Wohnungskredite oder Subventionsprogrammen etwa für Haushaltsgeräte oder Maschinen die Nachfrage anzukurbeln./jon/DP/zb
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