Indigene Völker schützen die biologische Vielfalt
Indigene gelten als Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Wo indigene Gemeinschaften beispielsweise über verbriefte Rechte auf ihr Land verfügen, werden laut einer Studie der Welternährungsorganisation (FAO) deutlich weniger Flächen abgeholzt als in anderen Gebieten. Obwohl sie nur fünf Prozent der weltweiten Bevölkerung ausmachen, verwalten sie nach Angaben der Weltbank rund 80 Prozent der weltweiten biologischen Vielfalt.
Anlässlich des Internationalen Tags der indigenen Völker an diesem Samstag forderte das katholische Hilfswerk Misereor, dass der Ausbau der Öl- und Gasförderung im Amazonasgebiet gestoppt wird. Hintergrund sind die Pläne des staatlichen Energiekonzerns Petrobrás, im Mündungsgebiet des Amazonas an der Atlantikküste Nordbrasiliens nach Öl (Rohöl) zu suchen.
Indigene fordert Mitspracherecht bei Weltklimakonferenz
"Die Rechte indigener Völker müssen bei allen Klimaverhandlungen verbindlich geschützt und gestärkt werden - unser Mitspracherecht auf der COP30 darf keine symbolische Geste bleiben", sagte die indigene Aktivistin Alessandra Korap Munduruku. "Es darf nicht sein, dass Brasilien sich international als Gastgeber einer Klimakonferenz präsentiert und gleichzeitig wirtschaftliche Interessen auf Kosten indigener Gemeinschaften und des Regenwaldes bedient."/dde/DP/zb
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