Bitcoin-Wende bei Sparkassen: JPMorgan erwartet 10 Prozent Rendite

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
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Eine weitere spannende Woche im Krypto-Sektor neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Stablecoins und Co. kompakt im Überblick.

Sparkassen starten Bitcoin-Handel

Nach jahrelanger Zurückhaltung öffnen sich die Sparkassen für Kryptowährungen. Seit dem 19. Oktober können erste Kunden Bitcoin, Ethereum, XRP, Solana und Polygon direkt über ihre Banking-App kaufen und verkaufen. Das Angebot läuft unter dem Namen "Krypto powered by Deka" und wird gemeinsam mit der Börse Stuttgart umgesetzt. Mehr als 230 Sparkassen haben bereits Interesse signalisiert, monatlich sollen 30 bis 40 weitere Institute hinzukommen.

Der Start markiert eine bemerkenswerte Kehrtwende für eine Finanzgruppe, die Bitcoin vor wenigen Jahren noch äußerst kritisch gegenüberstand. Warum die Sparkassen jetzt auf Kryptowährungen setzen und welche Einschränkungen Kunden beachten müssen, erfahrt ihr hier: Sparkassen bieten jetzt Bitcoin an – mit Einschränkungen

JPMorgan sieht Bitcoin vor Aktien und Gold

Werte aus dem Artikel:
Bitcoin 80.336,900 -0,12%
BTC/EUR 71.703,340 -0,22%

Bitcoin könnte langfristig mehr Rendite abwerfen als Aktien, Gold oder Immobilien. Zu diesem Ergebnis kommt ausgerechnet JPMorgan Asset Management in seiner neuesten Prognose. Erstmals berücksichtigt die US-Großbank Bitcoin in ihren sogenannten Long-Term Capital Market Assumptions und rechnet über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren mit einer jährlichen Rendite von zehn Prozent. Zum Vergleich: Für große US-Aktien erwartet JPMorgan 7,5 Prozent, für Immobilienfonds 8,2 Prozent und für Gold lediglich 5,5 Prozent.

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Warum JPMorgan Bitcoin jetzt höhere Renditen als anderen Anlageklassen zutraut und welche Risiken die Prognose relativieren, lest ihr hier: Bitcoin vor Aktien und Gold? Die Prognose von JPMorgan

Schweiz genehmigt erstmals echten Bitcoin ETF

Die Schweiz schreibt ein neues Kapitel ihrer Krypto-Geschichte. Die Finanzmarktaufsicht FINMA hat erstmals einen echten Bitcoin ETF für Privatanleger zugelassen. Der neue Publikumsfonds darf direkt in Bitcoin investieren und an der Börse gehandelt werden. Anders als bei den bislang in Europa verbreiteten Bitcoin-ETPs handelt es sich dabei nicht um eine Schuldverschreibung, sondern um einen regulierten Fonds, dessen Vermögen rechtlich vom Anbieter getrennt ist.

Was den neuen Bitcoin ETF von den bisherigen ETPs unterscheidet und warum die Zulassung für Anleger relevant ist, erklärt dieser Artikel: Premiere für Bitcoin-Anleger: Schweiz genehmigt erstmals einen echten ETF

Krypto-Haltefrist vor dem Aus?

Die geplante Abschaffung der steuerfreien Krypto-Haltefrist sorgt in der Branche weiter für Unruhe. Im neuen BTC-ECHO Insider Report rechnen 65,2 Prozent der 46 befragten Experten mit einer sinkenden Nachfrage deutscher Privatanleger, sollte die Bundesregierung ihre Steuerpläne umsetzen. Noch deutlicher fällt das Urteil zur Standortattraktivität aus: 73,9 Prozent erwarten, dass Deutschland für Krypto-Unternehmen an Attraktivität verliert. Die Insider schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass die Reform innerhalb der nächsten sechs Monate beschlossen wird, im Durchschnitt auf 65,4 Prozent.

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Trotz der steuerpolitischen Unsicherheit hellt sich die Stimmung am Krypto-Markt deutlich auf. Der Krypto-Optimismus-Index steigt von 60,5 auf 69,5 Punkte. Wie die Experten die Zukunft der Haltefrist einschätzen und welche Bitcoin-Kurse sie für die kommenden Monate erwarten, erfahrt ihr hier: Krypto-Haltefrist vor dem Aus? Das erwarten 46 Insider

USA beschließen neue Stablecoin-Regeln

In den USA nimmt die Stablecoin-Regulierung konkrete Formen an. Die Bankenaufsicht OCC hat die endgültigen Durchführungsregeln zum GENIUS Act veröffentlicht und damit festgelegt, welche Anforderungen Anbieter digitaler Dollar künftig erfüllen müssen. Ab dem 18. Januar 2027 gelten unter anderem strengere Vorgaben für die Absicherung der Token, das Risikomanagement und die Berichterstattung. Betroffen sind auch ausländische Unternehmen, die ihre Stablecoins auf dem US-Markt anbieten wollen.

Ausgerechnet die umstrittenste Frage bleibt allerdings offen. Welche Regeln ab Januar für Stablecoin-Anbieter gelten und warum der Streit um Krypto-Zinsen noch lange nicht beendet ist, lest ihr hier: USA beschließen neue Stablecoin-Regeln: Was sich ab Januar ändert


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