In einem Beitrag auf X verweist van de Poppe auf eine Grafik der Rand Group, die fünf frühere Tiefpunkte des Bitcoin-Kurses miteinander verbindet. Das Modell zeigt für 2030 selbst in einem pessimistischen Szenario einen Kurs von rund 197.000 US-Dollar. Sollte sich ein ähnlich starker Anstieg wie während der Dotcom-Blase wiederholen, wäre laut van de Poppe auch ein Bitcoin-Kurs von einer Million US-Dollar innerhalb dieses Zyklus möglich.
Van de Poppe zieht einen Vergleich zur Entwicklung von Technologieaktien während des Internetbooms. Damals trieben hohe Erwartungen die Kurse vieler Unternehmen in die Höhe, bevor die Blase platzte. Für Bitcoin beschreibt er deshalb ein Szenario mit einem möglichen Anstieg auf eine Million US-Dollar und einer anschließenden Korrektur von bis zu 80 Prozent. Vom angenommenen Höchststand aus würde der Kurs damit wieder auf rund 200.000 US-Dollar fallen.
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Die Dimension dieses Szenarios wird beim Vergleich mit der bisherigen BTC-Kursentwicklung deutlich. Die Kryptowährung notiert aktuell bei rund 83.500 US-Dollar und damit etwa 34 Prozent unter seinem bisherigen Allzeithoch von 126.080 US-Dollar aus dem Oktober 2025. Für einen Anstieg auf eine Million US-Dollar müsste sich der Kurs von diesem Niveau aus verzwölffachen.
Mit solchen Kurszielen beschäftigt sich auch Bitwise-Investmentchef Matt Hougan, er sieht einen Kurs von 1,3 Million US-Dollar als möglich an. Andere Marktbeobachter erwarten hingegen deutlich niedrigere Kurse. Bloomberg-Stratege Mike McGlone warnte zuletzt sogar vor einem möglichen Rückgang auf 10.000 US-Dollar. Van de Poppes Überlegungen beruhen auf historischen Kursmustern, die sich nicht zwangsläufig wiederholen müssen.
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