Bitcoin-Rallye scheitert über Nacht: Warum die Märkte wieder fallen

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Es ist ein ständiges Hin und Her zwischen der Hoffnung auf eine neue Bitcoin-Rallye, als BTC in der Nacht sein zwischenzeitliches Zweiwochenhoch bei 84.700 US-Dollar erreicht und der bitteren Enttäuschung, als sämtliche Kursgewinne bis zum frühen Morgen wieder abgegeben wurden. Dabei floss wieder frisches Kapital in die Bitcoin-ETFs und an den Aktienmärkten wurden leichte Gewinne verzeichnet. Was also steckt hinter dem Rücksetzer auf die 82.700 US-Dollar?

Warum die Bitcoin-Rallye so schnell verpuffte

Der gestrige Kursanstieg wurde unter anderem durch die Liquidation gehebelter Short-Positionen begleitet. Bleibt anschließend die Nachfrage am Spotmarkt aus, verliert eine solche Bewegung jedoch schnell an Schwung. Dass es Bitcoin derzeit an nachhaltiger Kaufbereitschaft mangelt, zeigen auch die On-Chain-Daten. So befindet sich zwischen 85.000 und 87.500 US-Dollar eine starke Widerstandszone, wo größere Verkaufsorder auf die durchschnittlichen Einstiegspreise zahlreicher Anleger treffen, die ihre BTC vor sechs bis zwölf Monaten erworben haben. Selbst die zuletzt wieder gestiegene ETF-Nachfrage mit kumulierten Zuflüssen von über einer Milliarde US-Dollar seit Wochenstart konnte daran bislang wenig ändern.

Wall Street feiert, doch in Asien kehrt die Skepsis zurück

An den US-Aktienmärkten sah die Lage zuletzt deutlich freundlicher aus. Der technologielastige Nasdaq verzeichnete Zugewinne von 1,13 Prozent und auch der S&P 500 sowie der Dow Jones konnten leicht steigen. Für gute Stimmung sorgten vor allem die Quartalszahlen von SpaceX und Super Micro Computer, deren Aktien um 7,8 beziehungsweise 9,6 Prozent zulegen konnten.

Werte aus dem Artikel:
Bitcoin 80.406,990 -1,07%
BTC/EUR 71.846,500 -1,00%

Doch schon wenige Stunden später zeigte sich an den asiatischen Börsen ein anderes Bild. Dort konnten die positiven Unternehmenszahlen die Sorgen um die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz nicht vollständig verdrängen. Entsprechend verlor der südkoreanische Kospi über Nacht zeitweise 4,2 Prozent und der japanische Nikkei gab um 2,8 Prozent nach. Dazu kommen die anhaltenden Spannungen am Persischen Golf, die den Ölpreis weiter auf einem hohen Niveau halten. Außerdem hat die Bank of Korea ihren Leitzins aufgrund der weiterhin hohen Inflation bei 3 Prozent belassen.


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