- Irans Justiz hat einen Mann wegen Spionage hingerichtet.
- Er übermittelte Geheimdienstinformationen an Israel.
- Im Jahr 2022 wurden mindestens 2.159 Hinrichtungen verzeichnet.
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Menschenrechtsgruppen weisen seit Jahren auf die rigorose Anwendung der Todesstrafe im Iran hin und werfen den Behörden vor, Hinrichtungen auch zur Einschüchterung einzusetzen. Dabei nutzen die Behörden oft vage formulierte Vorwürfe wie Spionage, Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Gotteslästerung.
Menschenrechtler: Bislang mehr als 1.000 Hinrichtungen 2026
Nach Angaben der regierungskritischen iranischen Menschenrechtsorganisation Abdorrahman Boroumand Center for Human Rights in Iran mit Sitz in Washington sollen in diesem Jahr bereits mehr als 1.000 Menschen hingerichtet worden sein. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr mindestens 2.159 Menschen im Iran hingerichtet - der höchste seit 1981 verzeichnete Wert./da/DP/zb
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