WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran soll laut einem US-Medienbericht amerikanische Diplomaten und Beamte im Nahen Osten verstärkt ins Visier genommen haben. Das berichtet das US-Portal "Axios" unter Berufung auf US-Geheimdienst-Einschätzungen. Darunter gebe es tödliche Anschlagspläne im fortgeschrittenen Stadium. "Axios" verweist auf ein Nachrichtendienst-Memo von Freitag, das an US-Außenminister Marco Rubio geschickt worden sei.
Für dich zusammengefasst:
Der Iran hat US-Diplomaten im Nahen Osten ins Visier genommen.
Das Außenministerium reduziert Personal an US-Botschaften.
Betroffene Länder sind die VAE, Libanon, Katar und Jordanien.
Dem Medienbericht zufolge sind die Geheimdiensterkenntnisse ein Grund dafür, dass das Außenministerium angesichts wachsender Befürchtungen vor einem umfassenderen regionalen Konflikt Personal an US-Botschaften im Nahen Osten reduziere. "Axios" beruft sich auf Angaben von US-Regierungsbeamten.
Am Freitag ordnete das US-Außenministerium dem Bericht zufolge eine Reduzierung von US-Personal in den Botschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Libanon, in Katar und in Jordanien an. Auch der US-TV-Sender CNN berichtete, dass die USA sich darum bemühten, einige Diplomaten und Familienangehörige kurzfristig aus Dienstellen in diesen Ländern abzuziehen./rin/DP/zb
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