Die Zahl der eingesetzten Soldaten werde halbiert, sagte er demnach bei einem Treffen des Verteidigungsbündnisses Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OVKS) in Kirgistan. Genaue Zahlen nannte der Verteidigungsminister des von Machthaber Alexander Lukaschenko diktatorisch geführten Belarus nicht. Laut Medienberichten war wie bei früheren strategischen Sapad-Manövern mit 13.000 beteiligten Soldaten gerechnet worden.
Letztes Sapad-Manöver bereitete Invasion in die Ukraine vor
Bei Sapad-2021 hatten Russland und Belarus indes 200.000 Soldaten eingesetzt, und der Truppenaufmarsch diente im Rückblick zur Vorbereitung der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022. Deshalb reagierten die Nato und die direkten Anrainer Polen und Litauen sehr nervös auf die Planungen für das Manöver dieses Jahr.
Russland und Belarus sind politisch und militärisch eng verbündet. Es gibt von Lukaschenko aber immer wieder Signale, dass er das Verhältnis zum Westen gern entspannen würde./fko/DP/jha
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