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Aussichten drücken Stimmung deutscher Firmen in Taiwan

TAIPEH (dpa-AFX) - Deutsche Unternehmen in Taiwan blicken wegen globaler Risiken mit Sorge auf ihr Geschäft in dem für seine Hightech-Produkte bekannten Inselstaat. Wie aus der Geschäftsklimaumfrage des deutschen Wirtschaftsbüros in Taipeh hervorging, gaben 61,1 Prozent der Befragten an, dass Risiken wie das Wachstum der Weltwirtschaft, gefolgt von den Beziehungen zu China (58,3 Prozent) und das Wachstum der taiwanischen Wirtschaft (48,6 Prozent) ihre drängendsten Herausforderungen seien.

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Seit dem Angriff auf den Iran, der an einer zentralen Schifffahrtsroute liegt und wichtige Rohstoffe wie Öl (Rohöl) kontrolliert, mehren sich Sorgen um die Energiesicherheit. Karsten Tietz, Generaldirektor des Deutschen Instituts in Taipeh, Deutschlands Vertretung in Taiwan, sagte der dpa, dass der Krieg mit dem Iran wahrscheinlich keine Auswirkungen auf die deutschen Investitionen in Taiwan in ihrer derzeitigen Größenordnung haben werde.

Nur noch jede zweite Firma zufrieden

Chinas Haltung gegenüber dem Iran müsse jedoch genau beobachtet werden, erklärte Tietz bei der Vorstellung der Umfrage. "Der Krieg mit dem Iran macht erneut unsere Verwundbarkeit deutlich." Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, wie nach dem Krieg in der Ukraine zu sehen war, könnte die Sicherheit gefährden, sagte er.

Laut der Umfrage gab nur noch rund jede zweite Firma (52,1 Prozent) an, zufrieden zu sein, was ein Fünfjahrestief markierte. Von 260 kontaktierten Unternehmen antworteten laut der Interessenvertretung 28 Prozent. Die Umfrage ergab auch, dass der weltweite KI-Boom vielen deutschen Unternehmen zugutekam. 54,2 Prozent gaben positive Auswirkungen an, insbesondere in den Bereichen Automatisierung und Halbleiter./jon/DP/men

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