Ausgepowert? Chaos um strategische Metalle treibt Preise - Power Metallic in der Gunst von BYD und Volkswagen

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BYD Seagull
- ©iStock: www.istockphoto.com

Mit 14.090 USD erreichte der Kupferpreis im Mai einen neuen Allzeit-Höchststand. Das noch zu Jahresanfang vermutete Nachfrageloch hat sich wohl in Luft aufgelöst. Dafür überschlagen sich die internationalen Rohstoff-Institute in den Prognosen für eine vermutete Unterdeckung in den nächsten 5 Jahren. Die diskutierte Kupferknappheit entsteht vor allem durch die strukturell steigende Nachfrage aus Elektrifizierung, Netzausbau und Rechenzentren, während neue Minenprojekte nur verzögert und mit sinkenden Erzgehalten „nachwachsen“. Institute wie die International Energy Agency (IEA), S&P Global und CRU Group rechnen in ihren Szenarien durchgängig mit wachsenden Angebotsdefiziten im kommenden Jahrzehnt. Besonders die IEA sieht in ihren „Critical Minerals“-Analysen potenzielle Deckungslücken von mehreren Millionen Tonnen bis 2035, abhängig vom Geschwindigkeitspfad der Energiewende. Die Krux liegt darin, dass selbst bei hohen Preisen die Minenentwicklung 10 bis 15 Jahre Vorlauf benötigt und gleichzeitig bestehende Lagerstätten qualitativ abnehmen. Für den Markt und Investoren eine Herausforderung!

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