- Digitale Beipackzettel sollen Standard werden.
- Ministerin Warken plant Umsetzung der EU-Regelungen.
- E-Infos müssen zwei Jahre nach Inkrafttreten gelten.
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Zur konkreten Ausgestaltung und ob es Beipackzettel dann gar nicht mehr in Packungen geben soll, machte das Ministerium auf Anfrage zunächst keine näheren Angaben. Man werde im Rahmen des nationalen Umsetzungsgesetzes einen Vorschlag erarbeiten sagte ein Sprecher. Die EU-Regelungen sähen vor, dass für jedes Arzneimittel eine elektronische Packungsbeilage bereitgestellt werden muss. Darüber hinaus könnten die Mitgliedstaaten entscheiden, ob und für welche Arzneimittel zusätzlich eine Papierversion beibehalten werden solle.
Umsetzung dauert noch
Die europäischen Pläne als Teil eines Pharmapakets müssen demnach noch auf EU-Ebene abschließend angenommen werden. Für die Bestimmungen zur Packungsbeilage gilt dann, dass sie zwei Jahre nach Inkrafttreten der EU-Regelungen umgesetzt werden müssen. Dies werde derzeit bereits vorbereitet./sam/DP/stw
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