- Bei der Deutschen Bahn gibt es Fortschritte in den Verhandlungen.
- Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am 23. Februar.
- Die GDL hatte ein erstes Angebot der Bahn abgelehnt.
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Auch aus Sicht der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bewegen sich die Gespräche in die richtige Richtung. "In den zurückliegenden Verhandlungstagen konnten in wesentlichen Punkten tragfähige Annäherungen erzielt und strukturelle Fragen weiter geklärt werden." Der geschäftsführende Gewerkschaftsvorstand mahnte aber, dass "das bisher Erreichte nur dann Bestand haben wird, wenn die Gespräche weiterhin mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit geführt werden".
Über die konkreten Inhalte des Verhandlungsstands wollten sich die Tarifparteien nicht äußern.
Erstes Angebot abgelehnt
Noch Mitte der Woche hatte die GDL mit dem Abbruch der Verhandlungen gedroht. Ihr Chef Mario Reiß forderte, noch in dieser Woche zu einem Ergebnis zu kommen. Beschäftigte und Fahrgäste stimmte er bereits auf mögliche Warnstreiks ein. Zwar gilt noch bis Ende Februar eine Friedenspflicht, in der keine Arbeitskämpfe möglich sind. Ab März könnte die Gewerkschaft aber den Bahnverkehr erneut mit einem Ausstand lahmlegen.
Zuvor hatte die Bahn ein erstes Angebot in der Tarifrunde vorgelegt, das die GDL aber umgehend zurückgewiesen hatte. Es sah unter anderem eine Entgelterhöhung von 3,8 Prozent in zwei Schritten vor. Über sogenannte Strukturanpassungen im Tarifsystem sollten die Gehälter um weitere 2,2 Prozent steigen. Gemeint war damit etwa die Einführung einer weiteren Entgeltstufe. GDL-Chef Reiß hatte erklärt: "Das DB-Angebot mit 6 Prozent bei 30 Monaten Laufzeit bedeutet für dieses Jahr lediglich 0,4 Prozent Steigerung."/and/DP/zb
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