- AMD prognostiziert Erlöse von 17 Milliarden US-Dollar.
- Im Rechenzentrumsgeschäft soll ein Plus von rund 50 Prozent erfolgen.
- Das Kursziel steigt von 500 auf 540 Dollar.
- SpaceX-Hype:
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Julian Schick Als Intel vergangene Woche mit einem schwachen Ausblick für das Schlussquartal enttäuschte, wuchs an der Börse die Sorge um das gesamte PC-Prozessorgeschäft. AMD hat diese Befürchtungen nun weitgehend zerstreut. Der Chipkonzern stellt für das vierte Quartal Erlöse von rund 17 Milliarden US-Dollar in Aussicht. HSBC hatte lediglich 15,8 Milliarden Dollar (Dollarkurs) erwartet, der Marktkonsens lag bei 16,3 Milliarden. Die Bruttomarge von 55 Prozent entspricht den Prognosen.
Auch AMD rechnet im PC-Segment mit einem Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Diese Delle soll das Rechenzentrumsgeschäft jedoch mehr als ausgleichen: Dort peilt der Konzern ein Plus von rund 50 Prozent an, getragen vom Hochlauf der KI-Beschleuniger der MI400-Reihe und starker Nachfrage nach Serverprozessoren. Laut HSBC verkraftet AMD die PC-Schwäche besser als Intel, weil das Geschäft mit Desktop- und Notebook-Chips zuletzt nur 22 Prozent der Erlöse ausmachte. Beim Konkurrenten waren es 49 Prozent.
Für 2027 hat AMD zudem das Wachstumsziel bei Serverprozessoren angehoben. Statt mehr als 70 Prozent soll sich der Umsatz nun verdoppeln. HSBC selbst kalkuliert sogar mit einem Zuwachs von 115 Prozent, der Konsens liegt bei 77 Prozent. Um den anhaltenden Engpass bei Substraten zu umgehen, setzt AMD verstärkt auf kleinere Zulieferer und verschiebt Packaging-Kapazitäten von KI-Grafikchips hin zu den Venice-CPUs, die im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden und höhere Preise erzielen.
Bei den KI-Grafikchips bleiben die Experten dagegen vorsichtig. Für 2027 erwarten sie hier Erlöse von 36,4 Milliarden Dollar, deutlich weniger als der Konsens mit 40,9 Milliarden. Grund ist die Unsicherheit beim Hochlauf der Helios-Racksysteme.
Das Kursziel steigt von 500 auf 540 Dollar, das Votum bleibt jedoch bei “Hold”. Gemessen am Schlusskurs von 483,90 Dollar ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von knapp 12 Prozent. Als Bremsklötze sieht HSBC die schwache PC-Nachfrage, mögliche Ausbeuteprobleme bei den neuen Packaging-Partnern sowie die offenen Fragen rund um Helios.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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