Knapp ein Jahr nach der Projektübernahme im Dezember 2025 plant Algo Grande Copper (TSX-V: ALGR; Frankfurt: KM00), die jüngsten Explorationsfortschritte auf seinem Adelita-Kupferprojekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora in einem neuen technischen Bericht zusammenzufassen. Das Unternehmen hat die unabhängige britische Bergbauberatung Addison Mining Services beauftragt, ein Update gemäß dem kanadischen Standard NI 43-101 zu erstellen. Die Neubewertung bündelt ein intensives Arbeitsprogramm aus rund 6.000 Bohrmetern, großflächiger Geophysik und neu identifizierten Porphyrzielen, um den seit dem vorigen Stichtag im August 2025 signifikant gewachsenen geologischen Datenbestand formell abzubilden.
Der bisherige technische Bericht für das 5.895 Hektar große Projekt im produktiven Arizona-Sonora-Kupfergürtel datiert vom 15. August 2025 und spiegelt den aktuellen Entwicklungsstand nicht mehr wider. Für das Update zeichnet James Hogg verantwortlich, CEO und Chefgeologe von Addison Mining Services. Das 2014 in London gegründete Consultinghaus hat weltweit mehr als 250 Projekte für über 140 Kunden betreut. Hogg selbst verfügt über mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung bei der Erstellung bankfähiger NI-43-101-Studien, mit ausgewiesenem Schwerpunkt auf kupferführenden Porphyrsystemen und mexikanischen Rohstoffprojekten. Um die Zielzonen, die Arbeitsabläufe im Gelände und das Bohrkernlager eingehend zu prüfen, absolvierte der Experte vom 11. bis 15. Oktober 2026 gemeinsam mit Algo Grandes Explorationsleiter João Rocha eine mehrtägige Inspektion auf Adelita.
Das neu zu bewertende Datenfundament speist sich aus mehreren konsequent umgesetzten Explorationsstufen: Nach einer ersten Phase mit vier Diamantbohrungen über 1.998 Meter an der Skarn-Entdeckung Cerro Grande und einer 49 Gesteinsproben umfassenden Oberflächenbeprobung im Januar 2026 startete im Juni 2026 die zweite Bohrkampagne. Mit bislang rund 4.000 Metern in neun Bohrlöchern beläuft sich das bisherige Bohrvolumen auf annähernd 6.000 Meter. Parallel dazu verdichteten drohnengestützte Magnetikmessungen und Distriktkartierungen das Strukturmodell, wodurch unter anderem das Porphyrziel Mezquital definiert werden konnte. Rechtliche Planungssicherheit schuf zudem eine am 30. September 2026 geschlossene fünfjährige Vereinbarung mit dem Ejido Palos Chinos über 1.796 Hektar Oberflächenrechte. Im Oktober begann darüber hinaus eine bodengestützte Gravimetrie-Messung mit rund 1.296 Stationen über die Zielgebiete Mezquital, Cerro Grande, Cerro Potrero und Las Trancas.
Geologisch untersucht Algo Grande Copper die Hypothese, dass die oberflächennahe, hochgradige Skarn-Mineralisierung auf Cerro Grande – für die geophysikalische Messungen einen zusammenhängenden strukturellen Korridor von über sieben Kilometern Länge anzeigen – den oberen Teil eines tiefer gelegenen Porphyrsystems darstellt. Dieses für den Nordwesten Mexikos typische Modell soll durch den Abgleich der Bohrkerne mit den Gravimetrie- und Magnetikdaten im aktualisierten Bericht präzise eingeordnet werden. Nach Worten von CEO Enrico Gay liefert die Beauftragung von Addison Mining Services den formalen Beleg für die rasche Weiterentwicklung des Projekts und schafft eine verlässliche technische Basis, auf der sich die anstehenden Bohr- und Erschließungsschritte fundiert aufbauen lassen.
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