- Die Aktien von Hellofresh stiegen um 3,6 Prozent.
- Im Jahr 2023 verzeichneten sie einen Wertverlust von 62%.
- Analysten sehen die Talsohle der Aktie noch nicht erreicht.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Seit Jahresbeginn steht angesichts des monatelangen Abwärtstrends dennoch ein Wertverlust von 62 Prozent zu Buche, womit Hellofresh im deutschen Nebenwerte-Index weit hinten liegt. Die Rekordstände von fast 100 Euro aus dem Pandemiejahr 2021 sind längst außer Sicht. Selbst bis zum Ausgabepreis von 10,25 Euro zum Börsengang im November 2017 haben die Aktien noch einen weiten Weg vor sich.
Analysten bleiben vorsichtig, liegen mit ihren Kurszielen inzwischen aber fast durchweg über der aktuellen Bewertung. So senkte Sven Sauer von Kepler Cheuvreux am Montag seine Schätzungen deutlich und daher auch das Kursziel von 3,50 auf 2,30 Euro, stufte die Aktie jedoch mit Verweis auf die jüngste Entwicklung von "Reduce" auf "Hold" hoch.
Nizla Naizer von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research bekräftigte ihre "Hold"-Empfehlung mit einem Kursziel von 3,50 Euro. Sie sieht Hellofresh angesichts weiter herausfordernder Endmärkte auf einem langen Weg für eine Rückkehr zu Wachstum. Das von 9 auf 5 Euro gesenkte Ziel der Privatbank Berenberg ist noch vergleichsweise hoch. Analyst Triton Reid monierte den schwachen Neukundenzuwachs als Wachstumsbremse sowie seine gestiegene Skepsis mit Blick auf das kommende Jahr, betonte aber die weiterhin "sehr niedrige Bewertung".
MWB Research hatte am Freitag mit einem Verkaufsvotum auf die Gewinnwarnung von Hellofresh reagiert. Mit dem von 2,90 auf 1,80 Euro gesenkten Kursziel sieht Analyst Alexander Zienkowicz die Talsohle auch mit dem Rekordtief der Aktie von 2,156 Euro noch nicht erreicht. In seinem Basisszenario geht der Experte vorerst nun nicht mehr davon aus, dass das Unternehmen aus eigener Kraft heraus wieder wachsen kann./gl/ck/jha/
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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