- Adidas erhöht die Dividende um 40 Prozent für 2025.
- Nettogewinn stieg auf 1,34 Milliarden Euro im Jahr 2025.
- Der Nettoumsatz erreichte 24,81 Milliarden Euro 2025.
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Der Sportartikelhersteller Adidas erhöht nach einem deutlich verbesserten Geschäftsjahr 2025 seine Dividende kräftig und stellt weiteres Wachstum in Aussicht. Die Aktie reagiert im frühen Handel dennoch wegen eines milden Ausblicks mit einem Minus von rund fünf Prozent.
Adidas hebt Dividende um 40 Prozent an
Adidas will seine Aktionäre stärker am Geschäftserfolg beteiligen. Für das Geschäftsjahr 2025 plant der Vorstand, auf der Hauptversammlung am 7. Mai eine Dividende von 2,80 Euro je Aktie vorzuschlagen. Im Vorjahr hatte der Konzern 2,00 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet. Das Entspricht einer Erhöhung über 40 Prozent.
Zusammen mit einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm von bis zu einer Milliarde Euro könnten die gesamten Kapitalrückflüsse an Aktionäre in diesem Jahr bis zu 1,5 Milliarden Euro erreichen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Umsatz und Gewinn steigen deutlich
Der deutsche Sportartikelhersteller konnte 2025 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn kräftig zulegen. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn stieg im Gesamtjahr auf 1,34 Milliarden Euro nach 764 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend auf 7,51 Euro nach 4,28 Euro.
Der Nettoumsatz legte auf 24,81 Milliarden Euro zu, verglichen mit 23,68 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Damit blieb Adidas allerdings leicht unter den Erwartungen der Analysten: Von FactSet befragte Experten hatten im Schnitt mit Erlösen von 24,91 Milliarden Euro sowie einem Nettogewinn von 1,36 Milliarden Euro gerechnet.
Operativ entwickelte sich das Geschäft besonders stark. Das Betriebsergebnis sprang um 54 Prozent auf 2,056 Milliarden Euro. Gleichzeitig verbesserte sich die operative Marge um 2,6 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Die Bruttomarge stieg auf 51,6 Prozent und erreichte damit ein historisch hohes Niveau.
Starkes Schlussquartal rundet das Jahr ab
Auch das vierte Quartal verlief für Adidas erfolgreich. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 11 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wurde im Schlussquartal mehr als verdoppelt auf 164 Millionen Euro.
CEO Bjørn Gulden sprach von einem deutlich besseren Jahr als ursprünglich erwartet. Trotz schwieriger makroökonomischer Rahmenbedingungen habe das Unternehmen in allen Märkten zweistellig wachsen können.
Ausblick für 2026
Für 2026 stellt Adidas weiteres Wachstum in Aussicht, rechnet jedoch mit einem etwas gedämpften Tempo. Der Konzern erwartet einen währungsbereinigten Umsatzanstieg im hohen einstelligen Prozentbereich, was einem zusätzlichen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro entsprechen würde.
Gleichzeitig dürften externe Faktoren das Ergebnis belasten. Höhere US-Zölle sowie ungünstige Wechselkursentwicklungen könnten das operative Ergebnis laut Unternehmen um etwa 400 Millionen Euro drücken.
Trotz dieser Belastungen rechnet Adidas damit, den operativen Gewinn weiter zu steigern. Für 2026 wird ein Betriebsergebnis von rund 2,3 Milliarden Euro erwartet.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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