“Wir könnten einen weiteren Bitcoin-Crash erleben”

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Bitcoin ist eine digitale Kryptowährung, die auf einer dezentralen Blockchain-Technologie basiert und sichere, anonyme und direkte Transaktionen zwischen Benutzern ermöglicht.
- ©unsplash.com

Der Ökonom und Bestseller-Autor Saifedean Ammous hat sich im Podcast von Cointelegraph zur mittel- bis langfristigen Kursentwicklung der Krypto-Leitwährung geäußert. Ammous erlangte weltweite Bekanntheit durch sein Buch "Der Bitcoin-Standard", das bis heute als eines der einflussreichsten Werke über das geldpolitische Fundament von Bitcoin gilt. Laut seiner Einschätzung hat der Markt seinen Tiefpunkt im aktuellen Zyklus höchstwahrscheinlich bereits durchschritten.

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Den nächsten Höhepunkt der Bitcoin-Preisentwicklung erwartet er aber erst im Jahr 2029, wobei der Kurs bis dahin vorwiegend steigen dürfte. Trotz dieser optimistischen Grundhaltung warnt Ammous allerdings davor, dass kurzfristige Einbrüche nach wie vor möglich sind: "Wir könnten erneut einen Tiefpunkt erreichen, wir könnten einen weiteren Crash erleben, der uns nach unten zieht". Dennoch bleibe die makroökonomische Richtung positiv.

Bitcoin-Selbstverwahrung für Unternehmen

Kleinere Kurseinbrüche könnten Bitcoin aus Perspektive der großen Vermögensverwalter zudem nochmals attraktiver machen, sobald die Erinnerungen an vergangene Bärenmärkte verblassen. Außerdem ruft Ammous profitable Unternehmen dazu auf, ihre überschüssige Liquidität abseits des Tagesgeschäfts als langfristige Reserve in BTC anzulegen.

Werte aus dem Artikel:
BTC/EUR 76.492,000 -0,15%
Bitcoin 85.784,250 -0,17%

"Ich denke, dass so gut wie jedes Unternehmen das tun sollte", betont der Autor im Gespräch. Während er dem Treasury-Pionier Strategy von Michael Saylor aufgrund von Skaleneffekten und hohen Barmittelreserven eine uneinholbare Marktstellung bescheinigt, rät er Anlegern und Firmen zur direkten Verwahrung. Trotz der Robustheit von Treasury-Aktien bevorzuge auch er persönlich weiterhin das direkte Halten von Bitcoin. Was im Oktober 2026 für und was gegen Self Custody spricht, erfahrt ihr in diesem Artikel: "Nach dem Millionen-Hack: Gehören Bitcoin doch auf die Börse?"


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