Nach einer Anpassung der eigentlich noch bis April 2027 laufenden Vereinbarungen lag der Zinssatz seit April bei 6,15 Prozent und die 5.821 hinterlegten BTC entsprachen mehr als der Hälfte der insgesamt 11.380 Bitcoin-Bestände des Unternehmens. Was Riot mit den wieder frei verfügbaren Bitcoin plant, geht aus der Mitteilung allerdings nicht hervor, ein Teilverkauf wäre für Riot Platforms jedoch nicht gerade ungewöhnlich.
Allein im ersten Halbjahr 2026 verkaufte das Unternehmen 9.665 BTC und nahm damit rund 732,5 Millionen US-Dollar ein. Zudem veräußerte das Unternehmen bereits im ersten Quartal mit 3.778 Bitcoin sogar mehr als doppelt so viele Coins, wie das Unternehmen im selben Zeitraum selbst "produzierte".
Hinter dem veränderten Umgang mit den eigenen Bitcoin steht auch ein grundlegender Umbau des Geschäfts. Wie viele andere große Mining-Firmen investiert auch Riot verstärkt in große Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und High Performance Computing. Erst im August vereinbarte das Unternehmen einen 20 Jahre laufenden Rechenzentrumsvertrag mit einem nicht namentlich genannten führenden KI-Unternehmen. Allein daraus erwartet Riot Einnahmen von über neun Milliarden US-Dollar.
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Gemeinsam mit einem bereits zuvor geschlossenen Vertrag mit AMD hat Riot mittlerweile 241 Megawatt Rechenzentrumskapazität langfristig vermietet. Für die erste Entwicklungsphase des neuen Projekts stellt Morgan Stanley zudem eine Zwischenfinanzierung von fast 600 Millionen US-Dollar bereit. Ob die nun freigewordenen 5.821 BTC ebenfalls zur Finanzierung dieser Expansion eingesetzt werden, lässt Riot bislang allerdings offen.
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