
Auch das dritte Quartal fällt sehr stark aus. Bleibt der BTC-Kurs ungefähr auf dem aktuellen Niveau, wäre es das zweitbeste Q3 seiner Geschichte. Nur 2017 mit einem Plus von 80,41 Prozent wäre stärker gewesen, 2013 kam Bitcoin auf rund 40,6 Prozent. Die letzten drei Quartale endeten jeweils negativ, entsprechend wäre das aktuelle Quartal das erste positive seit Q3 2025.
Historisch war das vierte Quartal besonders stark und kommt laut CoinGlass im Durchschnitt auf rund 77,07 Prozent Rendite. Auffällig ist der Oktober, der mit einem Median von 14,71 Prozent als stärkster Monat gilt und deshalb seit Jahren den Spitznamen "Uptober" trägt.
Nach dem starken September wäre damit zumindest die historische Ausgangslage freundlich. Vergangene Muster sind zwar keine Garantie für die nächsten Wochen, sie zeigen aber, dass Bitcoin saisonal in eine Phase startet, in der es in früheren Jahren oft deutlich nach oben ging.
Ganz ohne Gegenwind geht es trotzdem nicht in den nächsten Handelsmonat. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt weiter über fünf Prozent und auch der Ölpreis verharrt auf einem hohen Niveau. Beides könnte die Hoffnung auf niedrigere Zinsen bremsen und damit Kapital in schwankungsärmere Anlagen lenken.
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