Johnson & Johnson Corp

Aktie
WKN:  853260 ISIN:  US4781601046 US-Symbol:  JNJ Branche:  Medikamente Land:  USA
234,15 €
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08:39:48 Uhr
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670,99 Mrd. $
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KGV
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Dividende
4,57 EUR
Dividendenrendite
1,96%
Nachhaltigkeits-Score
64 %
Index-Zuordnung
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Johnson & Johnson Aktie Chart

Johnson & Johnson Unternehmensbeschreibung

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Therapien in klar definierten Indikationsgebieten und gezielte Expansion in hochspezialisierte Felder
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Ertragsströme und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.
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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Johnson & Johnson Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:

  • Die neuesten Entwicklungen bei Johnson & Johnson deuten auf eine verstärkte Fokussierung auf innovative Arzneimittel hin, insbesondere im Bereich der Immunologie.
  • Ein bevorstehendes Produktlaunch wird als entscheidend für das Wachstum des Unternehmens angesehen, da es die Position von Johnson & Johnson auf dem Markt stärken könnte.
  • Analysten heben die solide Finanzlage des Unternehmens hervor, welche durch eine diversifizierte Produktpalette und starke Umsätze in mehreren Geschäftsfeldern unterstützt wird.
Hinweis

Community: Diskussion zur Johnson & Johnson Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge berichten von wiederholten Kurshochs (u. a. 2026 Allzeithoch mit neuen Kurszielen/UBS) sowie positiven Quartalszahlen, einer Dividendenerhöhung während der Corona‑Krise und Aktivitäten im Zusammenhang mit Covid‑19 (Impfstofftests), was Anlegeroptimismus fördert.
  • Mehrere Kommentatoren loben J&J als sicheres, dividendenstarkes Langzeitinvestment mit "Burggraben", teilen Trading‑Setups (Long‑Positionen, Stop‑Loss, Kursziele) und verweisen auf Analysen, Podcasts und Marktberichte zur Untermauerung ihrer Einschätzung.
  • Dem stehen anhaltende Risiken gegenüber, insbesondere juristische Auseinandersetzungen und Produktrückrufe (Babypuder/Asbest‑Vorwürfe, Opioid‑Klagen, hohe Schadensersatzurteile), die die Aktie zeitweise belasteten und für Unsicherheit sowie Volatilität sorgen, während einige Beiträge weiterhin auf Erholung und langfristiges Vertrauen in den Wert setzen.
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Johnson & Johnson Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 94.193 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 25.596 $
Jahresüberschuss in Mio. 26.804 $
Umsatz je Aktie 38,77 $
Gewinn je Aktie 10,99 $
Gewinnrendite +28,46%
Umsatzrendite +28,46%
Return on Investment +13,46%
Marktkapitalisierung in Mio. 670.988 $
KGV (Kurs/Gewinn) 18,83
KBV (Kurs/Buchwert) 6,19
KUV (Kurs/Umsatz) 5,36
Eigenkapitalrendite +32,87%
Eigenkapitalquote +40,93%

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Knock-Out 325,84 €
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Hebelprodukte (1)
Optionsscheine 1
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 1,96%
Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 46 Jahren
Keine Senkung seit 55 Jahren
Jährlicher 5,25% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,71% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 47,54% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 44,50%

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.08.2026 1,34 $
26.05.2026 1,34 $
24.02.2026 1,30 $
25.11.2025 1,30 $
26.08.2025 1,30 $
27.05.2025 1,30 $
18.02.2025 1,24 $
26.11.2024 1,24 $
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Zeit
AMEX 275,20 $ -1,12%
278,33 $ 04.09.26
Düsseldorf 233,50 -0,53%
234,75 € 08:13
Frankfurt 234,00 -0,19%
234,45 € 08:24
Gettex 234,60 -0,17%
235,00 € 08:43
Hamburg 234,00 -0,43%
235,00 € 08:30
Hannover 234,10 -0,38%
235,00 € 08:40
L&S RT 234,25 -0,44%
235,275 € 08:58
München 234,90 0 %
234,90 € 08:03
Nasdaq 275,21 $ -1,16%
278,45 $ 04.09.26
NYSE 275,23 $ 0 %
275,23 $ 05.09.26
Quotrix 234,40 -0,36%
235,25 € 08:23
SIX Swiss Exchange 222,05 ¤ 0 %
222,05 ¤ 03.09.26
Stuttgart 233,90 -0,49%
235,05 € 08:43
Tradegate 234,15 -0,49%
235,30 € 08:39
Wien 235,75 0 %
235,75 € 07.09.26
Xetra 235,55 -0,97%
237,85 € 07.09.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
07.09.26 235,55 0,88 M
04.09.26 236,95 0,99 M
03.09.26 239,45 1,06 M
02.09.26 237,55 1,35 M
01.09.26 234,20 0,75 M
31.08.26 228,80 1,53 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 228,80 € +2,95%
1 Monat 224,25 € +5,04%
6 Monate 207,15 € +13,71%
1 Jahr 152,24 € +54,72%
5 Jahre 145,54 € +61,85%

Unternehmensprofil Johnson & Johnson

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika und Medizintechnik. Nach der Abspaltung des bisherigen Consumer-Health-Geschäfts in das eigenständige Unternehmen Kenvue liegt der Fokus klar auf verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und medizinischen Geräten. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Aufgrund der breiten Produktbasis, der stabilen Nachfrage im Gesundheitswesen und der ausgeprägten Marken- und Patentpositionierung wird der Konzern im Markt häufig als defensiver Wert mit vergleichsweise geringer Konjunktursensitivität wahrgenommen. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und ausgewählte Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Anteilseignern definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristiger Stabilität der Kapitalbasis
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristig orientierten, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. Der Bereich Consumer Health wurde in das eigenständige Unternehmen Kenvue ausgegliedert, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf spezialisierten Therapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen können
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
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Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. An der Spitze des Unternehmens steht derzeit Joaquin Duato als Chairman und Chief Executive Officer. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
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Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste sich das Unternehmen wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, etwa im Zusammenhang mit Opioiden und Talkumprodukten. Dies führte zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem häufig genutzten Wertpapier für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere potenziell attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Langfristig angelegte Ertragsströme, die eine kontinuierliche Ausschüttungspolitik historisch ermöglicht haben
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen, unter anderem im Zusammenhang mit Opioiden und Produkthaftung
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Anlageentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen und sich nicht ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens stützen.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Johnson & Johnson Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Johnson & Johnson Kursziel 2026

  • Die Johnson & Johnson Kurs Performance für 2026 liegt bei +33,27%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 670,99 Mrd. $
Streubesitz 24,47%
Währung USD
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Medikamente
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,84% Vanguard Group Inc
+8,46% BlackRock Inc
+6,51% Vanguard Capital Management, LLC
+5,51% State Street Corp
+3,18% Vanguard MStar Total Stk Mkt Idx Invest
+3,17% Vanguard Morn Total Stk Mkt Idx Investor
+3,14% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+2,64% Vanguard Portfolio Management, LLC
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,47% Vanguard 500 Index Investor
+2,33% JPMorgan Chase & Co
+1,95% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,33% NORGES BANK
+1,32% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,27% Fidelity 500 Index
+1,26% Northern Trust Corp
+1,21% SPDR® S&P 500® ETF
+1,20% iShares Core S&P 500 ETF
+1,18% State Street® SPDR® S&P 500® ETF
+1,14% Bank of America Corp
+1,03% Wellington Management Company LLP
+0,99% Bank of New York Mellon Corp
+0,95% Vanguard MStar Value Index Investor
+0,95% Vanguard Morn Value Index Investor
+0,89% Vanguard Value Index Inv
+0,82% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,79% Legal & General Group PLC
+0,79% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,78% FMR Inc
+0,77% HSBC Holdings PLC
+0,77% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,75% Massachusetts Financial Services Company
+0,74% State Street®HlthCrSelSectSPDR®ETF
+0,74% Wells Fargo & Co
+0,73% Franklin Resources Inc
+0,69% T. Rowe Price Associates, Inc.
+0,68% The Goldman Sachs Group Inc
+0,68% The Health Care Select Sector SPDR® ETF
+0,66% Deutsche Bank AG
+0,63% Amvescap Plc.
+0,60% Vanguard Institutional Index I
+0,54% State St S&P 500® Indx SL Cl I
+0,54% State St S&P 500® Idx SL Cl I
+0,54% Vanguard Dividend Appreciation ETF
+0,53% State St S&P 500® Indx SL Cl III
+0,42% Vanguard Equity-Income Inv
+0,4% Equity Index Fund E
+0,4% Equity Index Fund A
+0,4% Equity Index Non-Lendable Fund B
+0,39% JPMorgan Large Cap Growth I
+0,38% Vanguard Institutional 500 Index Trust
+0,38% Vanguard High Dividend Yield ETF
+0,38% Blackrock Eq Idx Fund CF
+0,36% BlackRock Equity Index Fund F
+0,33% Franklin Income A1
+0,32% Columbia Dividend Income Inst
+0,31% Russell 1000 Index Non-Lendable Fund B
+0,31% Russell 1000 Index Non-Lendable Fund
+0,31% Russell 1000 Index Fund
+0,31% MFS Value A
+0,31% Blackrock Russ 1000 Eq Idx Composite
+0,31% Columbia Dividend Value
+0,31% MFS Large Cap Value Equity
+0,3% Vanguard Health Care ETF
+75,486% Institutionelle Aktionäre
+0,049% Insider Aktionäre
+24,465% Streubesitz

Community-Beiträge zu Johnson & Johnson

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Marygold
Neues ATH
und neue Kursziele: https://seekingalpha.com/news/4639561-jj-stock-at-all-time-high-ubs-assumes-buy
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tom77
neues
neues ATH bei JNJ.... Da zeigt sich dann eben doch, wo sich der sichere Hafen sich befindet... @OGFox Ja, durch den Anstieg bei JNJ ist meine Position nun 5 stellig geworden!
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OGfox
@tom77
ich freue mich jedes mal wenn sich im forum irgendwo unsere wege kreuzen. meistens ist dies bei absoluten top unternehmen der fall (oder zumindest halte ich sie für diese) Mitten im Sturm der Coronakrise eine Dividendenerhöhung zu verkünden freut mich gleich mehrfach. Bereits seit 2014 bin ich Aktionär von J&J und tage wie diese zeigen warum es sich lohnt einen gewissen teil des Depots auf bekannte unternehmen zu verteilen. Seit 2014 haben sich 60 % Kursgewinn und einiges an Dividenden angehäuft. Auch andere Topunternehmen werden dieses Jahr wie gewohnt ihre Dividende erhöhen, während man sich bei vielen anderen fragen muss wie lange wird die erholung der verluste dauern. Nächste Woche trifft sich z.B. das Board von Unilever und entscheidet über eine Dividendenerhöhung es wäre die 25te in Folge und für ein europäisches Unternehmen eine Besonderheit. Aus meiner Sicht kommt sie Sicher aber mal abwarten. Zurück zu J&J auch 2014 war der Kurs des Unternehmens aus damaliger Sicht nicht billig heute hätte sie jeder gerne zu dem Kurs im Depot und ich bin relativ sicher dass man auch 2026/7 denken wird eine J&J hätte ich gerne 2020 gekauft. Die gesenkte Prognose bietet für mich genug Luft um ende des Jahres positiv zu überraschen.
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tom77
Prognose
QU Ergebinss sehr gut... Prognose leicht gesenkt, bedingt durch Corona, aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Dividende wird um 6,3 % auf 1,01 USD pro Quartal erhöht... Aktie knapp 5 % unter ATH.. Was will man mehr zu diesen Zeiten :-))
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Häufig gestellte Fragen zur Johnson & Johnson Aktie und zum Johnson & Johnson Kurs

Der aktuelle Kurs der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 234,15 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,27 Johnson & Johnson Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Johnson & Johnson Aktie lautet JNJ.

Die 1 Monats-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 5,04%.

Die 1 Jahres-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 54,72%.

Der Aktienkurs der Johnson & Johnson Aktie liegt aktuell bei 234,15 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 5,04% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Johnson & Johnson eine Wertentwicklung von 16,61% aus und über 6 Monate sind es 13,71%.

Das 52-Wochen-Hoch der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 242,55 €.

Das 52-Wochen-Tief der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 147,50 €.

Das Allzeithoch von Johnson & Johnson liegt bei 242,55 €.

Das Allzeittief von Johnson & Johnson liegt bei 40,85 €.

Die Volatilität der Johnson & Johnson Aktie liegt derzeit bei 18,36%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Johnson & Johnson in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 670,99 Mrd. $

Insgesamt sind 2.429,4 Mio Johnson & Johnson Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,84% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Johnson & Johnson bei 64%. Erfahre hier mehr

Johnson & Johnson hat seinen Hauptsitz in USA.

Johnson & Johnson gehört zum Sektor Medikamente.

Das KGV der Johnson & Johnson Aktie beträgt 24,66.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Johnson & Johnson betrug 94,19 Mrd $.

Ja, Johnson & Johnson zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.08.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Zuletzt hat Johnson & Johnson am 25.08.2026 eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,49%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Johnson & Johnson wurde am 25.08.2026 in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,49%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.08.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,34 $ (1,15 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.