TOKIO (dpa-AFX) - Die Inflation in Japan hat sich im Juli wie erwartet weiter verstärkt. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln legten um 1,8 Prozent im Jahresvergleich zu, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Das ist der zweite Anstieg in Folge, nachdem die Jahresrate im Monat zuvor bei 1,6 Prozent gelegen hatte. Analysten hatten dies im Schnitt so erwartet.
Für dich zusammengefasst:
Die Inflation in Japan stieg im Juli um 1,8 Prozent.
Preise mit frischen Lebensmitteln erhöhten sich um 1,9 Prozent.
Die Verbraucherkosten wurden durch Energiekosten getrieben.
Mit Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln stiegen die Verbraucherpreise im Juli noch etwas stärker um 1,9 Prozent. Im Monat zuvor hatte die Rate 1,6 Prozent betragen.
Die Inflation wurde unter anderem durch höhere Energiekosten getrieben, die im Jahresvergleich um 0,6 Prozent zulegten, nachdem sie im Monat zuvor noch gesunken waren. Allerdings wurde der Wert durch staatliche Maßnahmen zur Abfederung der steigenden Energiekosten verzerrt. Eine Senkung der Benzinsteuer dämpfte den allgemeinen Preisanstieg.
Die Preisentwicklung spricht dafür, dass die Bank of Japan den Leitzins anheben könnte. Die Zentralbank hatte den Leitzins zuletzt im Juni angehoben, auf 1,0 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit 1995. Die nächste Zinssitzung der Notenbank findet im September statt./jkr/jha/
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