Verantwortlich für die etwas schwächere Inflation ist unter anderem ein Rückgang der Energiepreise. Diese fielen im Jahresvergleich um 0,7 Prozent. Zudem stiegen die Preise im Dienstleistungssektor nicht mehr ganz so stark wie in den Vormonaten.
Die Kernteuerung, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmittel herausgerechnet werden, ging ebenfalls zurück. Hier meldete die Statistikbehörde eine Jahresrate von 2,4 Prozent, nach 2,6 Prozent im Monat zuvor. Die Kerninflation stellt die Preisentwicklung nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate und spielt auch für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank eine wichtige Rolle.
Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Zuletzt hatte die Notenbank die Leitzinsen Anfang März um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Bei der nächsten Zinsentscheidung Mitte des Monats wollen Experten eine Zinspause nicht ausschließen./jkr/jsl/mis
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