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Attraktive Knock-Outs auf Iberdrola SA
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Iberdrola Aktie

Aktie
WKN:  A0M46B ISIN:  ES0144580Y14 US-Symbol:  IBDSF Branche:  Multi-Versorger Land:  Spanien
18,60 €
+0,3 €
+1,64%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
112,66 Mrd. €
Streubesitz
54,12%
KGV
14,59
Dividende
0,25 €
Dividendenrendite
1,35%
neu: Nachhaltigkeits-Score
49 %
Index-Zuordnung
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Iberdrola Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Iberdrola SA ist ein weltweit agierender, vertikal integrierter Energieversorger mit klarem Fokus auf erneuerbare Energien, regulierte Netzinfrastruktur und langfristige Versorgungssicherheit. Das Unternehmen mit Sitz in Bilbao zählt zu den größten Stromversorgern Europas und ist in den Kernmärkten Spanien, Vereinigtes Königreich, USA, Brasilien sowie zunehmend in weiteren OECD-Ländern präsent. Die Gruppe vereint Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Vertrieb von Elektrizität mit ergänzenden Dienstleistungen im Bereich Netzintegration, Flexibilitätsmanagement und Endkundenlösungen. Als Early Mover im Bereich Onshore- und Offshore-Windkraft sowie Photovoltaik hat Iberdrola eine starke Marktstellung im globalen Übergang zu klimaneutralen Energiesystemen aufgebaut. Für Anleger ist Iberdrola vor allem als defensiver, regulierter Infrastrukturwert mit planbaren Cashflows und hoher regulatorischer Einbettung interessant, gleichzeitig aber stark exponiert gegenüber energiepolitischen Weichenstellungen und Netzregulierung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Iberdrola basiert auf einer integrierten Wertschöpfungskette entlang der Stromwirtschaft mit Schwerpunkt auf regulierten oder langfristig vertraglich abgesicherten Erträgen. Kernelemente sind:
  • Kapitalintensive Investitionen in erneuerbare Erzeugungskapazitäten (Wind onshore, Wind offshore, Solar, Wasserkraft, ergänzend Gaskraftwerke mit Flexibilitätsfunktion)
  • Eigentum und Betrieb von Stromverteil- und Übertragungsnetzen in mehreren Rechtsräumen unter Regulierung durch nationale Aufsichtsbehörden
  • Vertrieb von Strom und Gas an Privatkunden, Gewerbe und Industrie mit wachsendem Angebot an energienahen Dienstleistungen
  • Strukturierung von langfristigen Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements) mit Industrie- und Gewerbekunden zur Preisabsicherung
Die Ertragsbasis speist sich überwiegend aus regulierten Netzentgelten und vertraglich planbaren Einnahmen aus erneuerbaren Kraftwerken, ergänzt um margenstärkere, aber volatiler ausgeprägte Aktivitäten im liberalisierten Vertriebsgeschäft. Die Kapitalallokation folgt dabei einer Strategie, die Investitionen in Netze und erneuerbare Erzeugung priorisiert, um einen stabilen, mittel- bis langfristigen Cashflow-Strom zu sichern. Durch Skaleneffekte bei Projektentwicklung, Beschaffung und Betrieb versucht Iberdrola, die Levelized Cost of Energy seiner Anlagen strukturell zu senken und damit Wettbewerbsvorteile in Ausschreibungen und bilateralen Verträgen zu erzielen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Iberdrola besteht darin, eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Energieversorgung zu gewährleisten und die Energiewende in den Kernmärkten aktiv mitzugestalten. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Energiewirtschaft. Strategisch stehen drei Stoßrichtungen im Vordergrund:
  • massiver Ausbau von erneuerbaren Energien und Speicherlösungen zur Emissionsreduktion im Stromsektor
  • Stärkung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur zur Aufnahme volatiler Einspeisung und neuer Lasten wie Elektromobilität und Wärmepumpen
  • Entwicklung kundenorientierter, digitaler Produkte rund um Energieeffizienz, Eigenverbrauch und Flexibilitätsbereitstellung
Die Unternehmensführung betont langlaufende Investitionszyklen, regulatorischen Dialog und die Einbettung in europäische und internationale Klimaziele. Iberdrola verknüpft damit wirtschaftliche Wertschöpfung mit Nachhaltigkeitszielen, was sich in umfassenden ESG-Strategien, freiwilligen Transparenzstandards und einer Ausrichtung an globalen Klimaschutzpfaden widerspiegelt.

Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsbereiche

Iberdrola bietet ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen entlang der Strom- und Gaswertschöpfungskette. Wesentliche Segmente sind:
  • Erzeugung aus erneuerbaren Energien: Onshore-Windparks, Offshore-Windparks, Photovoltaik-Anlagen, Laufwasser- und Speicherkraftwerke sowie ergänzend Biomassekapazitäten
  • Netze: Planung, Ausbau und Betrieb von Verteil- und Übertragungsnetzen, inklusive intelligenter Messsysteme und Netzautomatisierung
  • Retail und Energievertrieb: Strom- und Gaslieferverträge für Haushalte, Gewerbe und Industrie, dynamische Tarife, Green-Tarife, E-Mobilitätslösungen, Eigenverbrauchskonzepte und Wartungsservices
  • Großkunden- und Industriegeschäft: langfristige Stromlieferverträge, Risikomanagement im Energieeinkauf, maßgeschneiderte Versorgungsmodelle, Infrastrukturpartnerschaften
  • Neue Geschäftsfelder: Wasserstoffprojekte mit Fokus auf grünen Wasserstoff, industrielle Dekarbonisierungslösungen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Speicherlösungen
Die Unternehmensstruktur gliedert sich im Wesentlichen in die Geschäftsbereiche Netze, Erneuerbare Energien und liberalisiertes Geschäft, ergänzt um regionale Untereinheiten in den wichtigsten Märkten wie Iberdrola España, ScottishPower im Vereinigten Königreich, Avangrid in den USA und Neoenergia in Brasilien. Diese Business Units verfügen über weitgehende operative Verantwortung innerhalb eines gruppenweiten Rahmens für Risikomanagement, Finanzierung und Nachhaltigkeit.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungsschritte

Iberdrola entstand aus der Fusion spanischer Energieunternehmen mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert und entwickelte sich im Zuge der Liberalisierung der Strommärkte von einem regionalen Versorger zu einem international diversifizierten Energie- und Infrastrukturkonzern. In den 1990er- und 2000er-Jahren nutzte das Unternehmen Privatisierungs- und Konsolidierungsschübe im europäischen Energiesektor, um seine Position im Heimatmarkt und auf der iberischen Halbinsel zu festigen. Parallel dazu leitete Iberdrola frühzeitig eine strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien ein und investierte vor allem in Onshore-Windkraft in Spanien und weiteren europäischen Märkten. Die Übernahme und Integration von Versorgern in Großbritannien, den USA und Brasilien markierte den Übergang zu einer multinationalen Struktur mit geografisch diversifiziertem Cashflow-Profil. In den letzten Jahren forcierte Iberdrola die Expansion in Offshore-Windprojekte, großskalige Photovoltaik-Parks und Netzinfrastruktur im Rahmen nationaler und europäischer Dekarbonisierungsprogramme. Damit wurde der Konzern zu einem der globalen Referenzanbieter im Bereich grüner Stromerzeugung und intelligenter Netze, mit einer starken Marke im Segment nachhaltiger Energieversorgung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Iberdrola ist die Kombination aus großem Portfolio erneuerbarer Erzeugungsanlagen und einer substantiellen Basis regulierter Netzaktivitäten in mehreren Rechtsräumen. Dieser Mix schafft einen strukturellen Burggraben gegenüber neuen Marktteilnehmern:
  • Kapitalintensive Netzinfrastruktur unter staatlicher Regulierung ist natürlicher Markteintrittsbarriere, da parallele Netze volkswirtschaftlich ineffizient wären und Regulierung die Anzahl der Betreiber begrenzt
  • Langjährige Erfahrung bei Planung, Errichtung und Betrieb von Wind- und Solarparks verschafft Iberdrola Kostenvorteile in Ausschreibungen und Projektentwicklungen
  • Skalenvorteile bei Beschaffung von Turbinen, Modulen und Netztechnik sowie bei Finanzierungskosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber kleineren Projektentwicklern
  • Breite geografische Diversifikation reduziert Abhängigkeit von einzelstaatlichen Regulierungs- und Wetterrisiken
Zusätzlich profitiert Iberdrola von einer starken Marke im Bereich grüner Energie, langjährigen Kundenbeziehungen und gewachsenen Kompetenzen im regulatorischen Dialog. Die ESG-Positionierung erleichtert aus Investorensicht den Zugang zu nachhaltigkeitsorientiertem Kapital und kann die Kapitalkosten strukturell senken. Diese Faktoren bilden zusammen einen mehrschichtigen Moat, der zwar politisch beeinflussbar bleibt, aber im Vergleich zu rein kommerziell agierenden Erzeugern relativ stabil erscheint.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Im internationalen Vergleich konkurriert Iberdrola mit großen europäischen Versorgern und globalen Entwicklern erneuerbarer Energien sowie mit Energieinfrastrukturunternehmen in den jeweiligen Regionalmärkten. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große europäische Energiekonzerne mit starkem Fokus auf Netze und erneuerbare Energien, US-amerikanische Utility-Holdings mit regulierten Netzaktivitäten und zunehmendem Engagement im Bereich erneuerbarer Projekte, brasilianische Versorger mit Fokus auf Wasserkraft und Netze sowie spezialisierte Entwickler von Solar- und Windprojekten, die vor allem in Ausschreibungen und bei bilateralen Stromabnahmeverträgen konkurrieren. In der Peer-Group im Bereich „grüne“ Versorger und Infrastrukturunternehmen positioniert sich Iberdrola als breit diversifizierter Player mit substanzieller Offshore-Wind-Pipeline und signifikanter Netzbasis. Während einige Wettbewerber stärker auf einzelne Märkte fokussiert sind, strebt Iberdrola eine ausgewogene Aufteilung über mehrere Rechtsräume an, um politische und regulatorische Einzelrisiken zu glätten.

Management, Corporate Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Iberdrola verfolgt eine langfristige, investitionsintensive Wachstumsstrategie, die stark auf den Ausbau von Netzen und erneuerbaren Erzeugungskapazitäten ausgerichtet ist. Ziel ist es, das Portfolio konsequent in Richtung CO2-armer oder CO2-freier Technologien zu verschieben und gleichzeitig stabile, regulierte Ertragsquellen zu sichern. Auf der Governance-Ebene betont das Unternehmen unabhängige Aufsichtsgremien, die Trennung von Vorstands- und Kontrollfunktionen sowie eine klare Risikomanagementarchitektur. Ein wesentliches Element der Strategie ist die laufende Überprüfung des Projektportfolios anhand von Rendite-, Risiko- und Nachhaltigkeitskriterien. Projektauswahl, Verhandlungsposition gegenüber Zulieferern und aktive Steuerung der regulatorischen Beziehungen sind zentrale Aufgaben der Führungsebene. Zudem setzt Iberdrola verstärkt auf Digitalisierung der Netzinfrastruktur und datenbasierte Optimierung von Betrieb, Wartung und Kundeninteraktion, um Effizienzgewinne zu realisieren und Netzstabilität bei wachsendem Anteil volatiler Einspeiser sicherzustellen.

Branchen- und Regionenanalyse

Iberdrola agiert in einem Sektor, der durch hohe Kapitalintensität, starke Regulierung und tiefgreifenden strukturellen Wandel geprägt ist. Der globale Energiesektor befindet sich in einer Transformationsphase hin zu Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Dezentralisierung. In Europa treiben Klimapolitik, CO2-Bepreisung und Ausbauziele für erneuerbare Energien die Nachfrage nach grüner Erzeugung und Netzinvestitionen. In den USA und Brasilien wirkt eine Mischung aus regionaler Regulierung, Infrastrukturbedarf und Wettbewerbsmechanismen. Netzinfrastruktur gilt in den Kernmärkten als kritische Grundversorgung, die in der Regel über regulierte Rendite-Mechanismen gesteuert wird, um Investitionsanreize bei gleichzeitigem Verbraucherschutz sicherzustellen. Der Trend zur Elektrifizierung von Verkehr und Wärme erhöht mittelfristig die Stromnachfrage und verstärkt den Bedarf an Netzverstärkung und Flexibilitätsoptionen. Gleichzeitig unterliegen Energieversorger einer wachsenden Komplexität durch volatile Großhandelspreise, Wetterrisiken, politische Eingriffe und technologische Disruptionen. In diesem Umfeld kann Iberdrola als breit aufgestellter Infrastruktur- und Erneuerbaren-Spezialist einerseits von umfangreichen Investitionsprogrammen profitieren, andererseits aber auch stärker in den Fokus energiepolitischer Debatten geraten.

Besonderheiten, ESG-Positionierung und regulatorischer Rahmen

Eine zentrale Besonderheit von Iberdrola ist die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien, die das Unternehmen in Berichterstattung, Projektsteuerung und Finanzierungsstrategie verankert hat. Die Gruppe veröffentlicht umfangreiche Nachhaltigkeits- und Klimaberichte, orientiert sich an internationalen Rahmenwerken und nimmt am Dialog mit Investoren bezüglich klimabezogener Offenlegung teil. In mehreren Kernmärkten ist Iberdrola in regulierten Netzmonopolen tätig, in denen Erträge über regulatorische Perioden und genehmigte Renditen definiert werden. Diese Rahmensetzung bietet eine hohe Planbarkeit, ist jedoch von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig. Darüber hinaus ist Iberdrola im Bereich Offshore-Wind und grünem Wasserstoff an großvolumigen Projekten beteiligt, die häufig in Partnerschaftsmodellen mit anderen Industrieunternehmen und Investoren umgesetzt werden. Diese Struktur ermöglicht Risikoallokation, erhöht aber die Komplexität in der Projektsteuerung. Die Kapitalmarktkommunikation betont regelmäßig die Rolle des Unternehmens als Anbieter klimafreundlicher Infrastruktur assets, was Iberdrola für institutionelle Anleger mit Nachhaltigkeitsfokus besonders relevant macht.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservative Anleger bietet Iberdrola eine Kombination aus Infrastrukturcharakter, geografischer Diversifikation und strategischer Ausrichtung auf die Energiewende. Wesentliche Chancen liegen in:
  • stetigem Investitionsbedarf in Netzinfrastruktur und erneuerbare Kraftwerke in Europa, Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern
  • relativ hoher Visibilität der Cashflows aus regulierten Netzen und langfristigen Lieferverträgen
  • struktureller Nachfrage nach klimafreundlicher Energie und nachhaltigen Infrastrukturinvestments
  • potenziellen Effizienzgewinnen durch Digitalisierung und Skaleneffekte
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • regulatorische Eingriffe in Tarifstrukturen, Renditeobergrenzen und Sonderabgaben auf Übergewinne können die Profitabilität einzelner Märkte belasten
  • Zinsänderungsrisiken wirken sich auf die Kapitalkosten und damit auf die Attraktivität neuer Investitionen in ein hochverschuldetes, kapitalintensives Geschäftsmodell aus
  • Projekt- und Ausführungsrisiken, insbesondere bei Offshore-Wind und Großprojekten, können zu Kostenüberschreitungen und Verzögerungen führen
  • Marktrisiken im liberalisierten Vertriebsgeschäft durch volatile Großhandelspreise, Wettbewerb und mögliche Eingriffe in Endkundenpreise
  • politische und währungsbedingte Risiken in außereuropäischen Märkten
Für einen konservativen Investor steht daher weniger kurzfristige Kursdynamik im Vordergrund, sondern die Stabilität der regulierten Ertragsbasis, die Qualität der Projektumsetzung, die Robustheit der Bilanzstruktur und der Umgang des Managements mit regulatorischen und politischen Veränderungen. Eine sorgfältige Beobachtung der Regulierung in den Kernmärkten, der Investitionsprogramme und der Verschuldungsentwicklung ist für eine langfristig orientierte Anlageentscheidung essenziell, ohne dass sich daraus eine konkrete Handlungs- oder Kaufempfehlung ableiten lässt.
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Ausgewählte Faktor-Zertifikate

Kurs
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
Typ
Faktor
Geld/Brief
WKN
18,60 €
Call
10,0 9,33/10,28 €
PE101D
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Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 18,55 € / 18,605 €
Spread +0,30%
Schluss Vortag 18,30 €
Gehandelte Stücke 34.994
Tagesvolumen Vortag 527.757,5 €
Tagestief 18,235 €
Tageshoch 18,625 €
52W-Tief 13,01 €
52W-Hoch 19,52 €
Jahrestief 18,13 €
Jahreshoch 19,52 €

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15.12.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Iberdrola Aktie heute gestiegen?

  • Iberdrola SA expandiert weiterhin in den Erneuerbare-Energien-Sektor und plant Investitionen zur Verstärkung ihrer Windkraftprojekte.
  • Das Unternehmen hat erfolgreich neue Partnerschaften mit internationalen Forschungseinrichtungen geschlossen, um innovative Technologien in der Energieerzeugung zu entwickeln.
  • Iberdrola hat positive Rückmeldungen zu ihren Nachhaltigkeitsinitiativen erhalten, insbesondere in Bezug auf die Reduktion von CO2-Emissionen in ihren Produktionsprozessen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 44.739 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 9.729 €
Jahresüberschuss in Mio. 8.093 €
Umsatz je Aktie 7,24 €
Gewinn je Aktie 0,91 €
Gewinnrendite +17,17%
Umsatzrendite +12,54%
Return on Investment +5,11%
Marktkapitalisierung in Mio. 81.998 €
KGV (Kurs/Gewinn) 14,59
KBV (Kurs/Buchwert) 1,74
KUV (Kurs/Umsatz) 1,83
Eigenkapitalrendite +11,91%
Eigenkapitalquote +29,77%
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Derivate

Anlageprodukte (88)
Bonus-Zertifikate 40
Aktienanleihen 29
Discount-Zertifikate 19
Hebelprodukte (126)
Optionsscheine 63
Knock-Outs 63
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 8 Jahre
Keine Senkung seit 8 Jahre
Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00)
Jährlicher 12,04% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 10,03% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 77,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 221,4% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 73,17%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.01.2026 0,25 €
04.07.2025 0,40 €
10.01.2025 0,23 €
04.07.2024 0,35 €
09.05.2024 0,0050 €
09.01.2024 0,20 €
07.07.2023 0,31 €
20.04.2023 0,0050 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Iberdrola Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
17,43 € 18,50 € -5,81%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 18,50 € +1,20%
18,28 € 16.01.26
Frankfurt 18,43 € +0,24%
18,385 € 16.01.26
Hamburg 18,50 € +1,45%
18,235 € 16.01.26
Hannover 18,50 € +0,84%
18,345 € 16.01.26
München 18,33 € -0,68%
18,455 € 16.01.26
Stuttgart 18,55 € +1,39%
18,295 € 16.01.26
Xetra 18,46 € +0,63%
18,345 € 16.01.26
L&S RT 18,4575 € -0,62%
18,5725 € 19:02
Wien 18,41 € +0,55%
18,31 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 21,55 $ +1,48%
21,235 $ 16.01.26
Tradegate 18,60 € +1,64%
18,30 € 16.01.26
Quotrix 18,485 € +1,45%
18,22 € 16.01.26
Gettex 18,57 € +1,45%
18,305 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 18,58 0,64 M
15.01.26 18,30 0,53 M
14.01.26 18,41 0,58 M
13.01.26 18,23 1,28 M
12.01.26 18,385 0,80 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 18,92 € -1,69%
1 Monat 17,89 € +3,97%
6 Monate 15,685 € +18,58%
1 Jahr 13,205 € +40,86%
5 Jahre 11,95 € +55,65%

Unternehmensprofil Iberdrola SA

Iberdrola SA ist ein weltweit agierender, vertikal integrierter Energieversorger mit klarem Fokus auf erneuerbare Energien, regulierte Netzinfrastruktur und langfristige Versorgungssicherheit. Das Unternehmen mit Sitz in Bilbao zählt zu den größten Stromversorgern Europas und ist in den Kernmärkten Spanien, Vereinigtes Königreich, USA, Brasilien sowie zunehmend in weiteren OECD-Ländern präsent. Die Gruppe vereint Erzeugung, Übertragung, Verteilung und Vertrieb von Elektrizität mit ergänzenden Dienstleistungen im Bereich Netzintegration, Flexibilitätsmanagement und Endkundenlösungen. Als Early Mover im Bereich Onshore- und Offshore-Windkraft sowie Photovoltaik hat Iberdrola eine starke Marktstellung im globalen Übergang zu klimaneutralen Energiesystemen aufgebaut. Für Anleger ist Iberdrola vor allem als defensiver, regulierter Infrastrukturwert mit planbaren Cashflows und hoher regulatorischer Einbettung interessant, gleichzeitig aber stark exponiert gegenüber energiepolitischen Weichenstellungen und Netzregulierung.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Iberdrola basiert auf einer integrierten Wertschöpfungskette entlang der Stromwirtschaft mit Schwerpunkt auf regulierten oder langfristig vertraglich abgesicherten Erträgen. Kernelemente sind:
  • Kapitalintensive Investitionen in erneuerbare Erzeugungskapazitäten (Wind onshore, Wind offshore, Solar, Wasserkraft, ergänzend Gaskraftwerke mit Flexibilitätsfunktion)
  • Eigentum und Betrieb von Stromverteil- und Übertragungsnetzen in mehreren Rechtsräumen unter Regulierung durch nationale Aufsichtsbehörden
  • Vertrieb von Strom und Gas an Privatkunden, Gewerbe und Industrie mit wachsendem Angebot an energienahen Dienstleistungen
  • Strukturierung von langfristigen Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements) mit Industrie- und Gewerbekunden zur Preisabsicherung
Die Ertragsbasis speist sich überwiegend aus regulierten Netzentgelten und vertraglich planbaren Einnahmen aus erneuerbaren Kraftwerken, ergänzt um margenstärkere, aber volatiler ausgeprägte Aktivitäten im liberalisierten Vertriebsgeschäft. Die Kapitalallokation folgt dabei einer Strategie, die Investitionen in Netze und erneuerbare Erzeugung priorisiert, um einen stabilen, mittel- bis langfristigen Cashflow-Strom zu sichern. Durch Skaleneffekte bei Projektentwicklung, Beschaffung und Betrieb versucht Iberdrola, die Levelized Cost of Energy seiner Anlagen strukturell zu senken und damit Wettbewerbsvorteile in Ausschreibungen und bilateralen Verträgen zu erzielen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Iberdrola besteht darin, eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Energieversorgung zu gewährleisten und die Energiewende in den Kernmärkten aktiv mitzugestalten. Das Unternehmen positioniert sich als Treiber der Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Energiewirtschaft. Strategisch stehen drei Stoßrichtungen im Vordergrund:
  • massiver Ausbau von erneuerbaren Energien und Speicherlösungen zur Emissionsreduktion im Stromsektor
  • Stärkung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur zur Aufnahme volatiler Einspeisung und neuer Lasten wie Elektromobilität und Wärmepumpen
  • Entwicklung kundenorientierter, digitaler Produkte rund um Energieeffizienz, Eigenverbrauch und Flexibilitätsbereitstellung
Die Unternehmensführung betont langlaufende Investitionszyklen, regulatorischen Dialog und die Einbettung in europäische und internationale Klimaziele. Iberdrola verknüpft damit wirtschaftliche Wertschöpfung mit Nachhaltigkeitszielen, was sich in umfassenden ESG-Strategien, freiwilligen Transparenzstandards und einer Ausrichtung an globalen Klimaschutzpfaden widerspiegelt.

Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsbereiche

Iberdrola bietet ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen entlang der Strom- und Gaswertschöpfungskette. Wesentliche Segmente sind:
  • Erzeugung aus erneuerbaren Energien: Onshore-Windparks, Offshore-Windparks, Photovoltaik-Anlagen, Laufwasser- und Speicherkraftwerke sowie ergänzend Biomassekapazitäten
  • Netze: Planung, Ausbau und Betrieb von Verteil- und Übertragungsnetzen, inklusive intelligenter Messsysteme und Netzautomatisierung
  • Retail und Energievertrieb: Strom- und Gaslieferverträge für Haushalte, Gewerbe und Industrie, dynamische Tarife, Green-Tarife, E-Mobilitätslösungen, Eigenverbrauchskonzepte und Wartungsservices
  • Großkunden- und Industriegeschäft: langfristige Stromlieferverträge, Risikomanagement im Energieeinkauf, maßgeschneiderte Versorgungsmodelle, Infrastrukturpartnerschaften
  • Neue Geschäftsfelder: Wasserstoffprojekte mit Fokus auf grünen Wasserstoff, industrielle Dekarbonisierungslösungen, Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und Speicherlösungen
Die Unternehmensstruktur gliedert sich im Wesentlichen in die Geschäftsbereiche Netze, Erneuerbare Energien und liberalisiertes Geschäft, ergänzt um regionale Untereinheiten in den wichtigsten Märkten wie Iberdrola España, ScottishPower im Vereinigten Königreich, Avangrid in den USA und Neoenergia in Brasilien. Diese Business Units verfügen über weitgehende operative Verantwortung innerhalb eines gruppenweiten Rahmens für Risikomanagement, Finanzierung und Nachhaltigkeit.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungsschritte

Iberdrola entstand aus der Fusion spanischer Energieunternehmen mit Wurzeln im frühen 20. Jahrhundert und entwickelte sich im Zuge der Liberalisierung der Strommärkte von einem regionalen Versorger zu einem international diversifizierten Energie- und Infrastrukturkonzern. In den 1990er- und 2000er-Jahren nutzte das Unternehmen Privatisierungs- und Konsolidierungsschübe im europäischen Energiesektor, um seine Position im Heimatmarkt und auf der iberischen Halbinsel zu festigen. Parallel dazu leitete Iberdrola frühzeitig eine strategische Neuausrichtung hin zu erneuerbaren Energien ein und investierte vor allem in Onshore-Windkraft in Spanien und weiteren europäischen Märkten. Die Übernahme und Integration von Versorgern in Großbritannien, den USA und Brasilien markierte den Übergang zu einer multinationalen Struktur mit geografisch diversifiziertem Cashflow-Profil. In den letzten Jahren forcierte Iberdrola die Expansion in Offshore-Windprojekte, großskalige Photovoltaik-Parks und Netzinfrastruktur im Rahmen nationaler und europäischer Dekarbonisierungsprogramme. Damit wurde der Konzern zu einem der globalen Referenzanbieter im Bereich grüner Stromerzeugung und intelligenter Netze, mit einer starken Marke im Segment nachhaltiger Energieversorgung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal von Iberdrola ist die Kombination aus großem Portfolio erneuerbarer Erzeugungsanlagen und einer substantiellen Basis regulierter Netzaktivitäten in mehreren Rechtsräumen. Dieser Mix schafft einen strukturellen Burggraben gegenüber neuen Marktteilnehmern:
  • Kapitalintensive Netzinfrastruktur unter staatlicher Regulierung ist natürlicher Markteintrittsbarriere, da parallele Netze volkswirtschaftlich ineffizient wären und Regulierung die Anzahl der Betreiber begrenzt
  • Langjährige Erfahrung bei Planung, Errichtung und Betrieb von Wind- und Solarparks verschafft Iberdrola Kostenvorteile in Ausschreibungen und Projektentwicklungen
  • Skalenvorteile bei Beschaffung von Turbinen, Modulen und Netztechnik sowie bei Finanzierungskosten stärken die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber kleineren Projektentwicklern
  • Breite geografische Diversifikation reduziert Abhängigkeit von einzelstaatlichen Regulierungs- und Wetterrisiken
Zusätzlich profitiert Iberdrola von einer starken Marke im Bereich grüner Energie, langjährigen Kundenbeziehungen und gewachsenen Kompetenzen im regulatorischen Dialog. Die ESG-Positionierung erleichtert aus Investorensicht den Zugang zu nachhaltigkeitsorientiertem Kapital und kann die Kapitalkosten strukturell senken. Diese Faktoren bilden zusammen einen mehrschichtigen Moat, der zwar politisch beeinflussbar bleibt, aber im Vergleich zu rein kommerziell agierenden Erzeugern relativ stabil erscheint.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Im internationalen Vergleich konkurriert Iberdrola mit großen europäischen Versorgern und globalen Entwicklern erneuerbarer Energien sowie mit Energieinfrastrukturunternehmen in den jeweiligen Regionalmärkten. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen unter anderem große europäische Energiekonzerne mit starkem Fokus auf Netze und erneuerbare Energien, US-amerikanische Utility-Holdings mit regulierten Netzaktivitäten und zunehmendem Engagement im Bereich erneuerbarer Projekte, brasilianische Versorger mit Fokus auf Wasserkraft und Netze sowie spezialisierte Entwickler von Solar- und Windprojekten, die vor allem in Ausschreibungen und bei bilateralen Stromabnahmeverträgen konkurrieren. In der Peer-Group im Bereich „grüne“ Versorger und Infrastrukturunternehmen positioniert sich Iberdrola als breit diversifizierter Player mit substanzieller Offshore-Wind-Pipeline und signifikanter Netzbasis. Während einige Wettbewerber stärker auf einzelne Märkte fokussiert sind, strebt Iberdrola eine ausgewogene Aufteilung über mehrere Rechtsräume an, um politische und regulatorische Einzelrisiken zu glätten.

Management, Corporate Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Iberdrola verfolgt eine langfristige, investitionsintensive Wachstumsstrategie, die stark auf den Ausbau von Netzen und erneuerbaren Erzeugungskapazitäten ausgerichtet ist. Ziel ist es, das Portfolio konsequent in Richtung CO2-armer oder CO2-freier Technologien zu verschieben und gleichzeitig stabile, regulierte Ertragsquellen zu sichern. Auf der Governance-Ebene betont das Unternehmen unabhängige Aufsichtsgremien, die Trennung von Vorstands- und Kontrollfunktionen sowie eine klare Risikomanagementarchitektur. Ein wesentliches Element der Strategie ist die laufende Überprüfung des Projektportfolios anhand von Rendite-, Risiko- und Nachhaltigkeitskriterien. Projektauswahl, Verhandlungsposition gegenüber Zulieferern und aktive Steuerung der regulatorischen Beziehungen sind zentrale Aufgaben der Führungsebene. Zudem setzt Iberdrola verstärkt auf Digitalisierung der Netzinfrastruktur und datenbasierte Optimierung von Betrieb, Wartung und Kundeninteraktion, um Effizienzgewinne zu realisieren und Netzstabilität bei wachsendem Anteil volatiler Einspeiser sicherzustellen.

Branchen- und Regionenanalyse

Iberdrola agiert in einem Sektor, der durch hohe Kapitalintensität, starke Regulierung und tiefgreifenden strukturellen Wandel geprägt ist. Der globale Energiesektor befindet sich in einer Transformationsphase hin zu Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Dezentralisierung. In Europa treiben Klimapolitik, CO2-Bepreisung und Ausbauziele für erneuerbare Energien die Nachfrage nach grüner Erzeugung und Netzinvestitionen. In den USA und Brasilien wirkt eine Mischung aus regionaler Regulierung, Infrastrukturbedarf und Wettbewerbsmechanismen. Netzinfrastruktur gilt in den Kernmärkten als kritische Grundversorgung, die in der Regel über regulierte Rendite-Mechanismen gesteuert wird, um Investitionsanreize bei gleichzeitigem Verbraucherschutz sicherzustellen. Der Trend zur Elektrifizierung von Verkehr und Wärme erhöht mittelfristig die Stromnachfrage und verstärkt den Bedarf an Netzverstärkung und Flexibilitätsoptionen. Gleichzeitig unterliegen Energieversorger einer wachsenden Komplexität durch volatile Großhandelspreise, Wetterrisiken, politische Eingriffe und technologische Disruptionen. In diesem Umfeld kann Iberdrola als breit aufgestellter Infrastruktur- und Erneuerbaren-Spezialist einerseits von umfangreichen Investitionsprogrammen profitieren, andererseits aber auch stärker in den Fokus energiepolitischer Debatten geraten.

Besonderheiten, ESG-Positionierung und regulatorischer Rahmen

Eine zentrale Besonderheit von Iberdrola ist die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien, die das Unternehmen in Berichterstattung, Projektsteuerung und Finanzierungsstrategie verankert hat. Die Gruppe veröffentlicht umfangreiche Nachhaltigkeits- und Klimaberichte, orientiert sich an internationalen Rahmenwerken und nimmt am Dialog mit Investoren bezüglich klimabezogener Offenlegung teil. In mehreren Kernmärkten ist Iberdrola in regulierten Netzmonopolen tätig, in denen Erträge über regulatorische Perioden und genehmigte Renditen definiert werden. Diese Rahmensetzung bietet eine hohe Planbarkeit, ist jedoch von politischen und regulatorischen Entscheidungen abhängig. Darüber hinaus ist Iberdrola im Bereich Offshore-Wind und grünem Wasserstoff an großvolumigen Projekten beteiligt, die häufig in Partnerschaftsmodellen mit anderen Industrieunternehmen und Investoren umgesetzt werden. Diese Struktur ermöglicht Risikoallokation, erhöht aber die Komplexität in der Projektsteuerung. Die Kapitalmarktkommunikation betont regelmäßig die Rolle des Unternehmens als Anbieter klimafreundlicher Infrastruktur assets, was Iberdrola für institutionelle Anleger mit Nachhaltigkeitsfokus besonders relevant macht.

Chancen und Risiken aus Sicht eines konservativen Anlegers

Für konservative Anleger bietet Iberdrola eine Kombination aus Infrastrukturcharakter, geografischer Diversifikation und strategischer Ausrichtung auf die Energiewende. Wesentliche Chancen liegen in:
  • stetigem Investitionsbedarf in Netzinfrastruktur und erneuerbare Kraftwerke in Europa, Nordamerika und ausgewählten Schwellenländern
  • relativ hoher Visibilität der Cashflows aus regulierten Netzen und langfristigen Lieferverträgen
  • struktureller Nachfrage nach klimafreundlicher Energie und nachhaltigen Infrastrukturinvestments
  • potenziellen Effizienzgewinnen durch Digitalisierung und Skaleneffekte
Dem stehen relevante Risiken gegenüber:
  • regulatorische Eingriffe in Tarifstrukturen, Renditeobergrenzen und Sonderabgaben auf Übergewinne können die Profitabilität einzelner Märkte belasten
  • Zinsänderungsrisiken wirken sich auf die Kapitalkosten und damit auf die Attraktivität neuer Investitionen in ein hochverschuldetes, kapitalintensives Geschäftsmodell aus
  • Projekt- und Ausführungsrisiken, insbesondere bei Offshore-Wind und Großprojekten, können zu Kostenüberschreitungen und Verzögerungen führen
  • Marktrisiken im liberalisierten Vertriebsgeschäft durch volatile Großhandelspreise, Wettbewerb und mögliche Eingriffe in Endkundenpreise
  • politische und währungsbedingte Risiken in außereuropäischen Märkten
Für einen konservativen Investor steht daher weniger kurzfristige Kursdynamik im Vordergrund, sondern die Stabilität der regulierten Ertragsbasis, die Qualität der Projektumsetzung, die Robustheit der Bilanzstruktur und der Umgang des Managements mit regulatorischen und politischen Veränderungen. Eine sorgfältige Beobachtung der Regulierung in den Kernmärkten, der Investitionsprogramme und der Verschuldungsentwicklung ist für eine langfristig orientierte Anlageentscheidung essenziell, ohne dass sich daraus eine konkrete Handlungs- oder Kaufempfehlung ableiten lässt.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 112,66 Mrd. €
Aktienanzahl 6,18 Mrd.
Streubesitz 54,12%
Währung EUR
Land Spanien
Sektor Versorger
Branche Multi-Versorger
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+45,88% Weitere
+54,12% Streubesitz

Community-Beiträge zu Iberdrola SA

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Highländer49
Iberdrola
2025 Neun Monate Ergebnispräsentation https://www.iberdrola.com/shareholders-investors/operational-financial-information/results Wie schätzt Ihr die weiteren Aussichten ein?
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Highländer49
Iberdrola
Rekordinvestitionen von 17 Milliarden Euro erhöhen den Nettogewinn von Iberdrola auf 5,612 Milliarden Euro, ein Anstieg von 17 % https://www.iberdrola.com/press-room/news/detail/record-investment-17-billion-boosts-iberdrolas-net-profit-5612-billion-up-17 Haben Euch die Zahlen überzeugt?
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Highländer49
Iberdrola
Die Zahlen für die ersten 9 Monate sind da: https://www.iberdrola.com/press-room Wie ist Eure Meinung zu den Zahlen?
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Highländer49
Iberdrola
2024 Präsentation des Ergebnisses der ersten Hälfte https://www.iberdrola.com/shareholders-investors/operational-financial-information/results
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Häufig gestellte Fragen zur Iberdrola Aktie und zum Iberdrola Kurs

Der aktuelle Kurs der Iberdrola Aktie liegt bei 18,60 €.

Für 1.000€ kann man sich 53,76 Iberdrola Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Iberdrola Aktie lautet IBDSF.

Die 1 Monats-Performance der Iberdrola Aktie beträgt aktuell 3,97%.

Die 1 Jahres-Performance der Iberdrola Aktie beträgt aktuell 40,86%.

Der Aktienkurs der Iberdrola Aktie liegt aktuell bei 18,60 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 3,97% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Iberdrola eine Wertentwicklung von 11,11% aus und über 6 Monate sind es 18,58%.

Das 52-Wochen-Hoch der Iberdrola Aktie liegt bei 19,52 €.

Das 52-Wochen-Tief der Iberdrola Aktie liegt bei 13,01 €.

Das Allzeithoch von Iberdrola liegt bei 19,52 €.

Das Allzeittief von Iberdrola liegt bei 2,07 €.

Die Volatilität der Iberdrola Aktie liegt derzeit bei 24,01%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Iberdrola in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,43 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -5,81%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 17,43 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -5,81%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Iberdrola Kursziel beträgt 17,43 €. Das ist -5,81% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Iberdrola 3 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Iberdrola Kursziel beträgt 17,43 €. Das ist -5,81% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Iberdrola 3 x zum Kauf, 7 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 17,43 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Iberdrola Aktie bei 17,43 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der Iberdrola Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 112,66 Mrd. €

Insgesamt sind 6.179,4 Mio Iberdrola Aktien im Umlauf.

Am 08.10.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Am 08.10.2007 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Iberdrola bei 49%. Erfahre hier mehr

Iberdrola hat seinen Hauptsitz in Spanien.

Iberdrola gehört zum Sektor Multi-Versorger.

Das KGV der Iberdrola Aktie beträgt 14,59.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Iberdrola betrug 44,74 Mrd €.

Die nächsten Termine von Iberdrola sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Iberdrola zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Iberdrola am 12.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,35%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Iberdrola wurde am 12.01.2026 in Höhe von 0,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,35%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.01.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.