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AktienCheck: Nordex-Aktie könnte ebenfalls ins Kreuzfeuer von Übernahmespekulationen geraten
17.04.12 09:15
aktiencheck.de EXKLUSIV
Westerburg (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von AC Research, Sven Krupp, hat heute eine Analyse zur Nordex-Aktie veröffentlicht und stuft den Titel von "halten" auf "akkumulieren" herauf. Lesen Sie hier die Originalfassung der Analyse:
Nordex ist ein international tätiger Hersteller und Entwickler von Windenergieanlagen. Dabei ist die Gesellschaft in 34 Länder tätig und hat seit der Gründung im Jahr 1985 bereits mehr als 4.600 Nordex-Windanlagen abgesetzt.
Die Zahlen für 2011 sind unspektakulär ausgefallen und Nordex hat seine reduzierten Zielvorgaben erfüllt. Dagegen zeigt sich die Nordex-Geschäftsführung für das laufende Fiskaljahr 2012 durchaus zuversichtlich. So soll der Umsatz auf 1,0 bis 1,1 Mrd. Euro gesteigert und eine EBIT-Marge von 1% bis 3% erwirtschaftet werden.
Unserer Meinung nach erscheint die Guidance nach einem insgesamt positiv verlaufenen Auftaktquartal 2012 durchaus plausibel. So erhöhte sich der Auftragseingang in Q1'2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 84% auf 284 Mio. Euro. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass sich die Marktbedingungen für das Unternehmen, welche derzeit noch von Überkapazitäten und Preisdruck gekennzeichnet sind, im laufenden Jahr wieder leicht verbessern werden. Dennoch dürfte 2012 für Nordex herausfordernd bleiben, so dass sich, trotz der fundamental günstigen Bewertung vorerst kein Investment in die Aktie aufdrängt.
Jedoch könnte Nordex verstärkt ins Kreuzfeuer von Übernahmespekulationen geraten. Denn gestern stand u.a. die Aktie von Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606 / WKN 913769) aufgrund von Übernahmegerüchten im Fokus der Marktteilnehmer. Angeblich seien Firmen aus China an dem dänischen Windanlagenbauer interessiert. Dies erscheint durchaus plausibel, denn immerhin zählt der Windanlagenmarkt in China inzwischen zu den größten weltweit und der Bereich der Erneuerbaren Energien wird von der Regierung stark subventioniert. Somit dürfte der chinesische Markt auf Sicht der kommenden Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Nachdem Vestas Wind Systems in den letzten vier Jahren knapp 90% an Börsenwert (aktuelle Market Cap nur noch rund 1,5 Mrd. Euro) eingebüßt hat, könnten sich Firmen aus China wertvolles Know-how günstig einkaufen.
Nachdem die Windanlagenbauer zuletzt arg gebeutelt wurden, könnten sie damit wieder verstärkt in den Fokus der Investoren rücken. Neben Unternehmen aus China werde nämlich auch Versorgern Interesse an Windanlagenbauern nachgesagt. Und hier könnte die Wahl auch auf Nordex fallen. Denn für einen Großen dürfte es kein Problem sein, Nordex mit einer Marktkapitalisierung von nur knapp 300 Mio. Euro aufzukaufen.
Für spekulativ veranlagte Investoren könnte daher ein Einstieg in die Nordex-Aktie durchaus interessant sein.
Wir stufen die Nordex-Aktie in Erwartung möglicher weiterer Übernahmespekulationen innerhalb der Branche auf "akkumulieren" herauf. (Originalfassung der Analyse vom 17.04.2012) (17.04.2012/ac/e/a)
AktienCheck: Nordex-Aktie könnte ebenfalls ins Kreuzfeuer von Übernahmespekulationen geraten
17.04.12 09:15
aktiencheck.de EXKLUSIV
Westerburg (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von AC Research, Sven Krupp, hat heute eine Analyse zur Nordex-Aktie veröffentlicht und stuft den Titel von "halten" auf "akkumulieren" herauf. Lesen Sie hier die Originalfassung der Analyse:
Nordex ist ein international tätiger Hersteller und Entwickler von Windenergieanlagen. Dabei ist die Gesellschaft in 34 Länder tätig und hat seit der Gründung im Jahr 1985 bereits mehr als 4.600 Nordex-Windanlagen abgesetzt.
Die Zahlen für 2011 sind unspektakulär ausgefallen und Nordex hat seine reduzierten Zielvorgaben erfüllt. Dagegen zeigt sich die Nordex-Geschäftsführung für das laufende Fiskaljahr 2012 durchaus zuversichtlich. So soll der Umsatz auf 1,0 bis 1,1 Mrd. Euro gesteigert und eine EBIT-Marge von 1% bis 3% erwirtschaftet werden.
Unserer Meinung nach erscheint die Guidance nach einem insgesamt positiv verlaufenen Auftaktquartal 2012 durchaus plausibel. So erhöhte sich der Auftragseingang in Q1'2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 84% auf 284 Mio. Euro. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass sich die Marktbedingungen für das Unternehmen, welche derzeit noch von Überkapazitäten und Preisdruck gekennzeichnet sind, im laufenden Jahr wieder leicht verbessern werden. Dennoch dürfte 2012 für Nordex herausfordernd bleiben, so dass sich, trotz der fundamental günstigen Bewertung vorerst kein Investment in die Aktie aufdrängt.
Jedoch könnte Nordex verstärkt ins Kreuzfeuer von Übernahmespekulationen geraten. Denn gestern stand u.a. die Aktie von Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606 / WKN 913769) aufgrund von Übernahmegerüchten im Fokus der Marktteilnehmer. Angeblich seien Firmen aus China an dem dänischen Windanlagenbauer interessiert. Dies erscheint durchaus plausibel, denn immerhin zählt der Windanlagenmarkt in China inzwischen zu den größten weltweit und der Bereich der Erneuerbaren Energien wird von der Regierung stark subventioniert. Somit dürfte der chinesische Markt auf Sicht der kommenden Jahre ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. Nachdem Vestas Wind Systems in den letzten vier Jahren knapp 90% an Börsenwert (aktuelle Market Cap nur noch rund 1,5 Mrd. Euro) eingebüßt hat, könnten sich Firmen aus China wertvolles Know-how günstig einkaufen.
Nachdem die Windanlagenbauer zuletzt arg gebeutelt wurden, könnten sie damit wieder verstärkt in den Fokus der Investoren rücken. Neben Unternehmen aus China werde nämlich auch Versorgern Interesse an Windanlagenbauern nachgesagt. Und hier könnte die Wahl auch auf Nordex fallen. Denn für einen Großen dürfte es kein Problem sein, Nordex mit einer Marktkapitalisierung von nur knapp 300 Mio. Euro aufzukaufen.
Für spekulativ veranlagte Investoren könnte daher ein Einstieg in die Nordex-Aktie durchaus interessant sein.
Wir stufen die Nordex-Aktie in Erwartung möglicher weiterer Übernahmespekulationen innerhalb der Branche auf "akkumulieren" herauf. (Originalfassung der Analyse vom 17.04.2012) (17.04.2012/ac/e/a)
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