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Auszug:
Als Schmied begonnen
Nordex hat im Vorjahr den Umsatz um 21 Prozent auf 1,73 Milliarden € gesteigert und den Nettogewinn auf 39 Millionen € fast verdreifacht. In diesem Jahr peilen die Deutschen einen Erlös von 1,9 bis 2,1 Milliarden € an. Erst in der Vorwoche hat Nordex einen Auftrag aus Irland zum Bau und der Servicierung von 38 Windenergieanlagen an Land gezogen. Die Deutsche Bank empfahl daraufhin die Aktie zum Kauf.
Während Nordex stark auf Deutschland fokussiert ist, führen den Weltmarkt Mischkonzerne wie General Electric und Siemens sowie Vestas, Gamesa und die indische Suzlon an. In Österreich, wo die installierte Leistung 2014 auf 2,1 GW gestiegen ist (s. Grafik), dominiert den Markt klar Enercon. 2014 hat der nicht börsenotierte deutsche Konzern hierzulande 83,9 Prozent aller neuen Anlagen errichtet. 12,5 Prozent entfielen auf Vestas. Die Dänen haben im ersten Quartal das EBIT von 40 auf 79 Millionen € gesteigert, obwohl Analysten nur mit 48,4 Millionen € gerechnet hatten. Das 1898 von einem Schmied gegründete Unternehmen errichtet seit dem Jahr 1979 Windturbinen.