der Kosten in 2010 an die IR geschrieben.
Bin dabei den Geschäftsbericht im Detail zu lesen. Nur ein paar kleine Auszüge:
In der Tat ist es richtig, dass wir pro verkaufte Einheit Lizenzgebühren erhalten – unabhängig vom Gesamterfolg des jeweiligen Joint Ventures. Auch sind wir nicht zu finanziellen Leistungen verpflichtet. Entsprechend hoch sind unsere Ertragserwartungen. In Asien, einem zunehmend wichtiger werdenden Absatzmarkt, agieren wir mit zwei Partnern vor Ort. Zum einen mit KG Power und zum anderen mit Daewoo International, dem größten Handelshaus in Korea. Die iQ Power AG ist an diesem Joint-Venture „iQ Asia Inc.“ mit 32 Prozent beteiligt. Die von Ihnen genannten Größenordnungen sind ebenfalls richtig.
Daewoo plant in einem ersten Schritt ab Sommer dieses Jahres einen Batterieabsatz von über 100.000 Einheiten pro Monat. In einem zweiten Schritt sollen die Produktionskapazitäten vor Ort auf über 350.000 Einheiten pro Monat ansteigen. In den USA soll uns der Markteintritt ebenfalls über ein attraktives Lizenzmodell gelingen. Über das Joint-Venture „iQ Power America Inc.“ erwarten wir ebenfalls bis zum Jahresende steigende Absatzzahlen auf bis zu 100.000 Batterieeinheiten pro Monat. Die iQ Power AG hält an diesem Joint-Venture 20, eine Investorengruppe unter der Leitung von Alberdale Capital
LLC, New York 80 Prozent der Anteile. Alberdale wird zudem für 100 Prozent der anfallenden Kosten und für die weitere Wachstumsfinanzierung verantwortlich zeichnen. Im Gegenzug liefern wir die Technologie. Auch hier werden wir von jedem Batterieverkauf profitieren. Der Partner möchte neben den USA übrigens auch Kanada und Mexiko beliefern.
Mit unseren innovativen und zugleich kostengünstigen Qualitätsbatterien erfüllen wir sowohl die Anforderungen auf der Produzenten- als auch auf der Konsumentenseite. Unsere Batterien sind günstiger in der Produktion, weil Sie weniger Blei benötigen und dabei trotzdem eine konstantere Kapazität als bei herkömmlichen Batterien aufweisen. Durch das geringere Gewicht wirkt sich das natürlich auch positiv auf die Nachhaltigkeits- und Umweltbilanz aus. Weniger Gewicht gleich geringerer Verbrauch gleich geringerer CO2-Ausstoß. All die genannten Faktoren sind Alleinstellungsmerkmale und bieten erhebliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien. Sicherlich werden auch wir nicht die Märkte mit ihren großen Wet tbewerbern in kürzester Zeit dominieren können. Allerdings stimmen uns die jüngsten Ver triebser folge und Vertragsabschlüsse äußerst optimistisch, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Die Resonanz auf unsere Technologie ist hoch, denn in der Batterieproduktion hat es faktisch seit Jahrzehnten kaum Veränderungen oder Innovationen gegeben. Nicht zu vergessen ist, dass wir mit unseren Vertriebsaktivitäten aufgrund unserer finanziellen Voraussetzungen erst vor wenigen Monaten begonnen haben. Dennoch erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr 2010 bereits Umsatzerlöse in Höhe von rund 26 Millionen Euro. Aus unserer Sicht stellt dies erst den Anfang dar – mittelfristig planen wir einen wesentlichen Marktanteil zu erlangen.