Also die Shorties haben sicher nicht alles auf eine einzige 100-Put-Karte gesetzt. Da hatten wohl auch viele 105er Puts und ich vermute auch 110er und 115er Puts. Das war glaub heute eher ein Kampf um die 105 Marke, die 100er hatte man heute nie ernsthaft attackiert und der Verlust dieser Puts war wahrscheinlich auch schon einkalkuliert. Denke es war ein Kampf um die ebenfalls sehr lukrativen 105er Puts, und man hat versucht den Kurs da möglichst weit weg zu bekommen. Tja den haben sie in der Schlussauktion bei einem Umsatz von fast 600.000 Aktien um 5 Cent verloren, heftig...
Ganz leer ausgegangen sind sie nicht denke ich, die etwas weniger lukrativen 110er und 115er werden sie wohl auch im Portfolio und somit mitgenommen haben. Ob das jedoch die Kosten des Rückkaufprogramms decken wird, fraglich... Ihor wird uns berichten was der gewöhnliche Kauf und Verkauf der Shortaktien am Ende gekostet / gebracht hat. Ich glaube das wird am Ende ein ordentliches Minusgeschäft werden, auch wenn sie eventuell nicht ein Milliardenverlust wie bei Tesla einfahren werden (das sind übrigens zum Teil die selben Spieler). Lass mich jetzt überraschen ab wann sie aufgeben und mit dem Aktienrückkauf beginnen, glaube nicht, dass sie den KPMG Zwischenbericht abwarten werden.
Aber was weiß ich schon, alles Mutmaßungen...
Nichts genaues weiß man wieder nicht :D
Bin aber er was mein Investment angeht sehr Entspannt :)
Dass das heute aber der Versuch der Kursgestaltung war konnte man heute eindrucksvoll sehen, der auf die 104 runtergeprügelt, dort aufgeschlagen wie auf Beton ist, dort lag er dann eine Zeitlang tot rum um dann in einem Schritt wieder auf die 105 zu springen. Bin mir sicher die SEC in den USA würde so Sachen nicht durchgehen lassen, die sind da schärfer.
Überlege eh, ob nicht mal eine Petition gestartet werden sollte die fordert dass Shortverkäufe härter reguliert werden, denn so sind sie nämlich das glatte Gegenteil eines regulatorischen Faktors. Die Summe aller geshorteten Aktien sollte wie in den USA auch regelmäßig veröffentlicht werden. Wieso geht sowas nur in den USA? Wären wir nicht über Ihor, der hier die Lücke füllt, im Bilde, hätten wahrscheinlich schon viel mehr ihre Aktien geworfen.
Es sollt zudem das Shorten nur auf gleiche kursschonende Weise wie ein Aktierückkaufprogramm zulässig sein. Shorten muss gleichen Regularien wie ein ARP unterliegen, dann kann man von mir aus sowas auch weiterhin zulassen. Aber so wie das jetzt läuft finde ich es unmöglich... Es treibt den Taxifahrer am Tiefpunkt aus der Aktie und bereichert damit irgendwelche Hedgefonds die einfach auf Grund der schieren Größe ihres Portemonnaies (und ihrer offensichtlichen Zusammenarbeit) manipulieren können. Bis so ein Gesetz käme würden Jahre vergehen, aber ohne Druck von unten kommt es sicherlich nie... Selbst Blackrock hat inzwischen die Nase voll, so wie das jetzt läuft... Verzichten in Zukunft auf die Leihgebühren für ihre Indexfond-Aktien und erhoffen sich so wohl eine bessere Perfomance ihrer gemanagten Fonds.
Mal sehen ob und mit welchen Gap wir Montags starten und ob es gleich wieder runtergeprügelt wird :D
Seis drum, allen Investierten ein schönes Wochenende :]