Im Grunde genommen hast du recht, aber ich kann auch WD Beobacht verstehen:
Auch ich bin bei einem Preis knapp unter 8€ eingestiegen, hatte aber des öfteren bis 2016 nachgekauft.
So kam ich auf einen Durchschnitt EK von 31,22 €uro. Aber ich habe mir vergangenes Jahr bei einem VK von 197,30€ erlaubt, alles in WD investiertes Kapital zu realisieren. Daher sind für mich die verbliebenen Aktien immer ein Gewinn, egal ob der Kurs bei 50, 100 oder 150€ steht. Ähnliches vermute ich auch bei WD Beobacht. Natürlich kommt der Gedanke auf: hätte ich doch im September 2018 alles verkauft. Aber dann käme das Problem auf, wohin mit dem vielen Geld.......
Daher fiel es mir im Februar 2019 auch relativ leicht, noch einmal nachzukaufen. Genau so, wie ich den Kurs von Sept. 2018 für überhöht hielt, war im Feb. 2019 der Kurs für mich einfach zu tief. Irgendwann in den nächsten Monaten werde ich zu normalen Preisen diese nachgekaufte Position wieder auflösen. Als langjährig Investierter weiß man, daß ein derartiger Kurssturz etwa 6 Monate braucht, um auf das alte Niveau zurück zu kommen
Ich gebe gerne zu, daß ich (im Gegensatz zu WD Beobacht.) beim Absturz des Aktienkurses nicht ruhig geblieben bin, keiner sieht es gerne, wenn sich 5-oder 6-stellige Vermögenswerte auflösen.
Aber vielleicht hilft mein Beitrag Dir, langfristig Investierte Aktionäre besser zu verstehen.