@valueanleger, Du schreibst:
„Die Süddeutsche Zeitung hat weder aus angeblichen E-Mails noch aus angeblichen Chats zitiert und auch nichts offen gelegt..Ich gehe davon aus, dass der SZ nichts vorliegt, da der Bericht sehr nebulös geschrieben wurde.“
Die SZ schreibt:
„Einmal fordert ein Kollege in Deutschland den Indonesier auf, für eine Bilanz "eine gute Erklärung" zu liefern. Er warnt, dass der Buchprüfer sonst "die Story nicht akzeptiert". Ein anderes Mal greift ein Konzernvorstand ein: "Hi Edo, hast Du alles unter Kontrolle?", fragt der Chef aus Deutschland. "Das wirkt sehr beunruhigend."
(...)
Was ist los?", schreibt einer der beiden Justitiare im Gruppenchat mit dem deutschen Compliance-Chef in Aschheim. "Was hat der Vorstand nicht begriffen?" Sein Singapurer Kollege springt ihm bei: "Ich verstehe nicht, wie ein paar Leute etliche äußerst schwerwiegende Finanzdelikte begehen und dann ungestraft weitermachen können." Der deutsche Teilnehmer dieses Chats, er ist immerhin einer der wichtigsten Verantwortlichen für Rechtsfragen im Konzern, scheint auf Linie mit den asiatischen Kollegen zu sein.“
Verstehe ich Dich richtig, dass Du unterstellst, dass die SZ sich die obigen Passagen/Zitate komplett ausgedacht hat ohne irgendwelche Grundlagen dafür gehabt zu haben? Und das trotz der Causa Relotius/SPIEGEL und obwohl Wirecard bereits die FT vor kurzem verklagt hat?