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Wirecard 2014 - 2025


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Wirecard AG 0,0172 € -14,00% Perf. seit Threadbeginn:   -99,94%
 
Amlodhi:

Braun in der FAZ

 
29.03.19 16:50
hat jemand einen Link ohne paywall? Danke.
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kohlelang:

Tolle Aussage in der FAZ

 
29.03.19 16:50
Das kann man immer zu jedem Sachverhalt sagen; Null Substanz.
Antworten
a.m.le.:

Ui

 
29.03.19 16:51
Ich lese jetzt erst und sorry dafür, das Wirecard mit Alipay zusammenarbeitet und das erst seit Ende 2018.
Das könnten ja dann sehr interessante Zahlen im April werden.
Antworten
CheckpointCh.:

Danke Value für #38203

4
29.03.19 16:53
das sind die Infos, welche ein Forum lesenswert machen.
Schade, das so etwas durch das beständige Geschrubbel untergehen.
Die Aussage
"Der Autor der Berichte ist auch unter den Beschuldigten in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München wegen des Verdachts der Marktmanipulation durch Außenstehende. Dieses Verfahren in Zusammenarbeit mit der Finanzaufsicht Bafin dauere an, sagte eine Sprecherin der Behörde am Freitag. Dagegen gebe es unverändert keine Anhaltspunkte für Straftaten bei Wirecard selbst, zumindest nicht in Deutschland. (Reuters, 29.3.2019) - derstandard.at/2000100448819/Fehde-zwischen-FT-und-Wirecard-eskal­iert-Aktie-stuerzt-erneut-ab"
sollte jeder mit 2 Gehirnzellen sich mal auf der Zunge zergehen lassen und sich klar machen, das es hier um einen weiteren Vorgang geht der eben nicht (nur) auf die Berichtserstattung des Schmierblattes zurück geht.
Und dann mal kurz die Definition des Beschuldigten im deutschen Strafrecht anschauen.
Dann lächeln. Aber okay, Vorstrafen und nachgewissene Lügen halten nicht davon ab, dass dumme Menschen folgen. So gesehen wird man sicher noch weiter von dem Charakter hören.
Nur muss ich mir dann keine Sorgen um ein DAX Unternehmen machen.
Nicht bei einem Investment. Wer bei einem solchen Zustand wie aktuell allerdings mit Derivaten zockt, dem ist wenig zu helfen oder sollte etwas Erfahrung mitbringen. Aber aufhören hier herum zu heulen. Infos sammeln, nachdenken, ggfs. investieren ... und wieder von vorne ... vor allem aufhören nach jedem Marktschreier zu schauen.
Antworten
a.m.le.:

Darote

 
29.03.19 16:53
Danke, aber ich dachte Goldmann ist mit am start
Antworten
Ghost013a:

Aber 3 x mehr Substanz

 
29.03.19 16:56
als die 2 Zeiler wie z. B. in #38223.
Da scheinen die Scheinchen nicht zu laufen. Sein Druck scheint grösser zu werden, den Inhalten der Postings nach.
Antworten
StochProz:

@Mr. Pisoc 210 Mio in 2017, sind die heute

 
29.03.19 16:56
überhaupt noch aktuell? Uneinbringliche Forderungen müssen doch zeitnah abgeschrieben werden.  
Antworten
Maxl05:

@value ,.also ich habe heute 1500

 
29.03.19 16:57
Abgenommen und lasse mich nicht rausdrücken:-)

Bissl traurig über den kaufKurs im Nachhinein aber was soll's wirecard wird bald einigs mehr wert sein...
Antworten
kohlelang:

..."zumindest nicht in Deutschland."

 
29.03.19 16:57
Hatte auch niemand m.W. behauptet.
Antworten
WD Beobacht.:

Wirecard Statement 29. März 2019

10
29.03.19 17:01

Die heutige FT-Berichterstattung ist Teil einer Reihe von falschen und irreführenden Informationen, die von der FT seit Januar 2019 veröffentlicht werden. Gegen Dan McCrum und die Financial Times haben wir bereits vor dem Landgericht München ein Verfahren wegen der wiederholten falschen Darstellung von vertraulichen Informationen und/oder Betriebsgeheimnissen sowie der Fehlzitierung von Dokumenten eingeleitet.

Die heute veröffentlichten ungenauen Informationen wurden von der FT absichtlich falsch zitiert, um Tatsache und Fiktion weiter zu verzerren.
Um unser internationales Geschäftsmodell im Allgemeinen zu verdeutlichen: Mehr als 50% des Transaktionsvolumens von Wirecard stammen aus Regionen wie den USA, Lateinamerika und Asien, in denen Wirecard derzeit keine eigenen Acquiring- oder Issuing-Lizenzen besitzt, sondern mit Partnern wie lokalen Finanzinstituten und Dienstleistern zusammenarbeitet. Dies ist bei großen multinationalen Zahlungsunternehmen üblich, um spezifische lokale Kunden- und Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Unsere Kunden, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen reichen von Regierungen bis hin zu lokalen Kleinstunternehmern sowie einigen der weltweit größten Unternehmen im Einzelhandel oder der Reisebranche. Der Anteil der im Rahmen von Lizenz-Partnerschaften abgewickelten Transaktionen nimmt dabei immer weiter ab, da Wirecard kontinuierlich bestrebt ist, eigene inländische Lizenzen rund um den Globus zu erhalten – allein 2018 kamen fünf weitere lokale Lizenzen hinzu.

Wirecard kann ohne Zustimmung der Betroffenen keine Stellungnahmen zu einzelnen Kunden-, Lieferanten- oder Partnerbeziehungen abgeben.

...


ir.wirecard.com/websites/wc/German/3150/...tml?newsID=1764635
Antworten
hardylein:

FAZ Bericht ohne ZAHLSCHRANKE BITTE

 
29.03.19 17:04
Antworten
kohlelang:

Heute war TUI dran - WC kann warten.

 
29.03.19 17:04
WC wird von mir nicht im 3-stelligen Bereich gekauft.

Das geht nicht etwa gegen die Company an sich oder ihr Geschäftsmodell.

Ist mehr eine Frage von Markteinschätzung und Intuition.  
Antworten
heizschnukke:

Heutige Kursbewegung:

3
29.03.19 17:07
Ich glaube, reines SL Fishing ist das hier nicht, sondern man versucht, maximale Unsicherheit zu erzeugen. Das sieht ja auch alles fein abgestimmt aus. FT berichtet und das ist das Startsignal der LV zu drücken (sind ja genügend da und handeln im Rudel). Die haben den gemeldeten Shortbestand, aber sicherlich auch Bestände an Wirecard Aktien. Die müssen das ja nicht jeden Tag miteinander verrechnen schätze ich. Man darf es sich nicht vorstellen, dass die short gehen und dann Aktien zurückkaufen und die geliehenen Stücke zurückgeben. Und da es runter schneller geht als rauf, schafft man den Kurs erstmal auf 110-115 EUR und sammelt dann wieder Stücke ein oder ist bei der Schlussauktion wieder dabei. Die handeln ja nicht wie eine Privatperson und nach dem R+T Bericht waren die sicherlich auch dabei, um Risiken zu minimieren. Und die LV interessiert nicht, die Aktie bei 111 EUR zu verkaufen und bei 113 EUR wieder einzudecken. Hauptsache maximale Verunsicherung bleibt im Markt bestehen und es werden genug Aktien gehandelt. Das Umsatzvolumen muss hoch bleibem und kein Großer darf auf die Idee kommen, hier massiv zu kaufen. Das Zeitfenster bleibt noch und Berichte von der FT sind auch weiter zu erwarten. Problematischer wird es Ende April mit den Zahlen. Die ziehen jetzt noch nicht, weil sie noch zu weit weg sind... aber auch Ende April wird kommen und da kann auch die FT nichts gegen machen.  
Antworten
Gaz20E:

Ich sitze noch auf 35 % Verlust

6
29.03.19 17:07
mit der Dt.Bank und überlege diese zu verkaufen, wenn Wirecard die 100 nochmal kratzt. Das Depot wäre dann seeehr Wirecard lastig aber die Perspektiven sehen bei Wirecard doch um einiges besser aus als bei der Dt. Bank. Vergesst die FT. Das ist doch jetzt schon ausgelutscht. Mich erinnert das mittlerweile an diesen "Die Russen waren es" Journalismus von z.B. Bellingcat (MH17) oder die Engländer wieder (Skripal) oder die US-Demokraten (Wahleinmischung) bzw. eine Kombination daraus und eine gehörige Portion Relotius. Ergänzen müsste man hier u.U. noch nie mglw. kriminelle Energie zur Marktmanipulation. Nur meine bescheidene Meinung. Das beste wäre aus meiner Sicht die SAP geht mit Wirecard zusammen. Dann kann der Krumme Lagerhallen in der 3. Welt fotografieren soviel er will. Und es würde zu einem gigantischen short squeeze führen.  
Antworten
Alterbar12:

@kohlelang

 
29.03.19 17:08
Es ist ein Wirecard - Forum. Es juckt niemanden hier ob du TUI kaufst. Du hast sicher eine sehr gute Markteinschätzung und auch eine gut Intuition, aber das interessiert hier auch keine Sau. Und auch nicht TUI......  
Antworten
Kuhlski:

@kohlelang

 
29.03.19 17:11
lass doch solche negativ Aussagen und besuch das Tui Forum und erspar UNS ALLEN Deine Beiträge
Antworten
kohlelang:

Versuchs mal mit Baldrian.

 
29.03.19 17:11
Antworten
MAW2016:

Ich bin nicht der

 
29.03.19 17:12
meinung das hier viele Anleger das Handtuch geschmissen haben.

Vielmehr ist es ein Zusammenspiel der LV die unter der Meldeschwelle liegen, der FT und unser Schreiberling der ja mittlerweile eine Gehilfin hat.
Für den Kursrutsch sind n.m.M nur wenige Anleger verantwortlich.
Belege oder Beweise habe ich keine.
Antworten
Larsemann77:

Ein schnuckeliges Ignore hilft hier massiv... :)

 
29.03.19 17:12
Antworten
StrohimKopp:

Eigentlich ist nix passiert heute

 
29.03.19 17:13
Habe mir den Chart seit dem 02.02.2019 angesehen.

Auf dieser langen Sicht ging es heute zwar auch runter. Im längeren Kontext relativiert sich das aber wieder. Es geht hier eben etwas stärker auf und ab als bei anderen Aktien.

Die Gerüchte und deren Dementi gehören wohl für einen längeren Zeitraum einfach dazu.

So gesehen: Kein Grund zur Beunruhigung. Man muss nur mal den Blick vom Tageschart heben.
Antworten
el.mo.:

Solange..

4
29.03.19 17:23
das operative Geschäft nicht beeinträchtigt ist und die Kunden unbeeindruckt von dem Quatsch sind,..Braun vor Wut nicht Herzprobleme bekommt, solange ist eigentlich alles Blume. Wie der Kurs so zerschossen wird, nervt mich extrem, aber eigentlich sollte man das ausblenden (kann ich nicht,..heute wieder -8%).

Fakt ist,..ich gehe davon aus, dass wenn ich in Aschheim an die Türe klopfe, die Fasade nicht zusammenklappt wie in einer alten Westernstadtkullise. Auch das die Wirtschaftsprüfer die Zahlen und Vorgänge so halbwegs durchblicken und bewerten können. Die Margen sind unüblich hoch,..ja,..keine Ahnung,..vielleicht sollten wir mal die Kunden direkt fragen warum Sie so gern zu Wirecard gehen.

Ist das Wachstum höher als das KGV sollte man zugreifen,..zumindest dabei bleiben,..egal was die FT noch so alles mutmaßt und nicht erklären kann.

Antworten
darote:

amle

 
29.03.19 17:27
ist die Übersicht die Wirecard auf ihrer ir-website  publiziert. In welchen Abständen diese aktualisiert wird, müßte man evtl. nachfragen.
Antworten
Ghost013a:

Big News

3
29.03.19 17:34
Ironie an:
"Ab sofort ist Uli Hoeneß bei Wirecard eingestellt.
Er ist zukünftig verantwortlich für alle Prozesse zur Rehabilitation von Wirecard, die durch Rufschädigung der Financial Times entstanden sind. In diesem Zusammenhang wird auf die 1. Klage verwiesen, bei der es um rund 4 Mrd. Euro Schadensersatz geht.
Weitere Schadenersatzklagen gegen die FT wegen anderer Sachverhalte, insbesondere zur Entschädigung der Aktionäre werden durch ihn vorbereitet. Er fordert insbesondere Schnellverfahren.
Uli Hoeneß wird den Druck auf die FT erhöhen. Der FC Bayern München wird so lange nicht mehr auf der Insel spielen, solange die FT am Markt ist. Weiterhin teilt er in einer ersten Nachricht mit, dass nach einem Brexit davon auszugehen ist, dass die FrittenTimes aus GB direkt in die Insolvenz geht.
---Ende der Nachricht----
Ironie aus;)

Schönes WE
Antworten
kohlelang:

Na ja...

 
29.03.19 17:36
Antworten
Amlodhi:

Braun Interview in der FAZ 29.3.19

15
29.03.19 17:37
Gespräch mit Wirecard-Chef
„Ich schließe weitere rechtliche Schritte nicht
aus“
Wirecard verklagt die „Financial Times“. Vorstandschef Braun hält die Vorwürfe gegen sein Unternehmen für widerlegt und reagiert auch auf neue Berichte kämpferisch.





Von MARKUS FRÜHAUF

Wirecard-Vorstandschef Markus Braun
Die „Financial Times“ lässt sich von Ihrer Klage nicht beeindrucken. Was sagen Sie zu den neuesten Vorwürfen in der britischen Tageszeitung, ein Teil ihrer Umsätze in Asien resultiere aus Scheingeschäften mit dubiosen Partnern?
Die aktuelle Berichterstattung der Zeitung ist Teil einer Reihe von falschen und irreführenden Informationen, die von der „Financial Times“ seit 2015 veröffentlicht werden. Gegen den Journalisten und die „Financial Times“ haben wir jetzt vor dem Landgericht München ein Verfahren wegen der wiederholten falschen Darstellung von vertraulichen Informationen und Betriebsgeheimnissen sowie der Fehlzitierung von Dokumenten eingeleitet. Die nun veröffentlichten falschen Informationen wurden von der „Financial Times“ absichtlich falsch zitiert, um Tatsachen zu verzerren.

Kann Wirecard nach dem Untersuchungsbericht schon zur Tagesordnung übergehen, oder ist eine gründlichere Aufarbeitung der Ereignisse nötig?

Wir können uns jetzt wieder auf das operative Geschäft konzentrieren. Grundsätzlich wurden die gegen uns erhobenen Vorwürfe widerlegt. Die Ereignisse werden von uns aufgearbeitet. Wo es Bedarf gibt, werden wir Prozesse verbessern. Wir sind ein Wachstumsunternehmen, hohe Standards für Sicherheit und Unternehmensführung sind für uns essentiell. Wir haben aus dem Untersuchungsbericht auch Erkenntnisse gewonnen, wie wir besser werden können.

Welche Erkenntnisse haben Sie denn gewonnen?

Die Fehlbuchung von 2,5 Millionen Euro hätte nicht passieren dürfen. Wir haben zu allen Erkenntnissen umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Qualitätssicherung in der Buchhaltung zu verbessern. Bei dieser Fehlbuchung ist aber weder Vorsatz noch strukturelles Fehlverhalten zu erkennen. Vielmehr wurde ein Softwareprojekt zu spät gestartet und zu früh gebucht.

Mussten Sie deshalb Ihre Bilanzpressekonferenz vom 4. auf den 26. April verschieben?

Die Auswirkungen auf die Bilanz sind marginal. Zudem gibt es auch Korrekturen, die sich positiv auswirken und die Fehlbuchung sogar mehr als kompensieren. Wir haben die Pressekonferenz verschoben, um unseren Prüfern mehr Zeit zu geben, die Erkenntnisse aus Singapur für den Abschluss zu verarbeiten.

Auf welcher Basis wurde der Bericht der Singapurer Kanzlei Rajah & Tann erstellt? Hatten die Anwälte uneingeschränkten Zugang, oder mussten sie sich auf von Wirecard zur Verfügung gestellte Dokumente stützen?

Die externe Rechtsanwaltskanzlei Rajah & Tann hat Anfragen gestellt, wir haben die gewünschten Dokumente zur Verfügung gestellt. Die Koordination dieser Prüfung hat die Kanzlei Fieldfisher übernommen. Die Untersuchung bezog sich auf Transaktionen in fünf asiatischen Ländern. Auf Basis der Antworten wurde der Bericht erstellt.

Warum veröffentlichen Sie nur Ihre Zusammenfassung des Untersuchungsberichts und diesen nicht ganz?

Wir haben immer gesagt, dass wir die Ergebnisse veröffentlichen, das haben wir getan. Wir dürfen den vollständigen Bericht nicht veröffentlichen, weil wir Persönlichkeitsrechte und Rechte Dritter verletzen würden. Die wichtigen Ergebnisse und Erkenntnisse liegen nun auf dem Tisch, auch die unerfreulichen wie zum Beispiel die Fehlbuchung. Wir haben Transparenz geschaffen. Der Markt hat alle wesentlichen Informationen.
Warum wurde die Wirecard-Aktie zum Spielball von Spekulationen?
Das Thema ist vorsätzlich falsch dargestellt worden, um von Spekulationen auf einen fallenden Aktienkurs profitieren zu können. Es gibt Hinweise, dass Marktteilnehmer schon
www.faz.net/aktuell/finanzen/...mium&service=printPreview Page 2 of 4
Wirecard-Chef schließt „weitere rechtliche Schritte nicht aus“ 29.03.19, 17*19
vor der Veröffentlichung des ersten Berichts in der „Financial Times“ vorab informiert wurden. Nach unserer Feststellungsklage gegen die „Financial Times“ und einen Journalisten schließe ich weitere rechtliche Schritte nicht aus.

War daran nur eine Verschwörung böser Hedgefonds samt Journalisten schuld, oder liegt es nicht auch an den Strukturen von Wirecard, die eine Angriffsfläche bieten?

Ich bin alles andere als ein Anhänger von Verschwörungstheorien. Es gibt aber klare Indikationen für die Kursspekulationen, die fundamental nicht begründet sind. Dass wir ungeachtet davon unsere internen Strukturen weiter verbessern, wissen wir, und das tun wir bereits.

Wie laufen die strafrechtlichen Ermittlungen in Singapur? Das Verhältnis zu den Ermittlern scheint angespannt zu sein.

Ich habe vollstes Vertrauen in das Rechtssystem von Singapur. Wir kooperieren mit den Ermittlungsbehörden und sind daran interessiert, dass die Ermittlungen zügig beendet werden.

Halten Sie den Bericht wirklich für entlastend, nachdem die Anwälte Unregelmäßigkeiten in der Singapurer Niederlassung festgestellt hatten?

Zwischen den Ergebnissen des Berichts und den Vorwürfen in den Medien klafft ein großer Unterschied. Uns wurden wiederholt Bilanzfälschung und Karussellgeschäfte vorgeworfen, tatsächlich gibt es aber nur eine Fehlbuchung. Aus unserer Sicht sind die Vorwürfe widerlegt worden.
www.faz.net/aktuell/finanzen/...mium&service=printPreview Page 3 of 4
Wirecard-Chef schließt „weitere rechtliche Schritte nicht aus“ 29.03.19, 17*19

Gibt es Ermittlungen gegen Wirecard noch in anderen Ländern wie zum Beispiel in Indien?

Indien war Teil der Untersuchung von Rajah & Tann und wurde ebenfalls entkräftet. Uns sind keine Ermittlungen in anderen Ländern bekannt.

Ist Ihre Wachstumsstrategie insbesondere in Asien zu aggressiv angesichts der internen Strukturen?

Asien ist ein sehr spannender Wachstumsmarkt für Wirecard. Die Gesellschaften in den dortigen Ländern sind teilweise noch bargeldgetrieben, gehen aber sehr schnell über zum digitalen Bezahlen. Wir stehen zu unseren Strategien dort. Wie bereits erwähnt, sehen wir die Notwendigkeit, die dortigen Strukturen bezüglich Unternehmensführung und Compliance, also der Einhaltung von Vorschriften, weiter zu entwickeln und an das Konzernniveau komplett anzupassen.

Ist das Geschäftsmodell von Wirecard zu komplex, um es als Außenstehender verstehen zu können?

Eigentlich ist es einfach zu verstehen. Wir erhalten Gebühren für die Ausführung von Transaktionen. Diese Gebühren beruhen auf einer technologischen Leistung und einer zeitweiligen Risikoübernahme durch Wirecard. Um dieses Kerngeschäft bieten wir immer mehr zusätzliche Dienstleistungen an, um unsere Wertschöpfungskette zu vertiefen. Das stellen wir so transparent wie möglich dar. Ich erkenne aber, dass Dienstleistungen rund um Software und Technologie eher abstrakt und nicht ganz so einfach zu verstehen sind wie im Hardware-Bereich, wo der Produktabsatz entscheidend ist.

Wie beugen Sie Geldwäsche vor?

Wir erfüllen die höchsten Standards der Prävention. Wirecard verfügt seit Jahren über eine Vollbanklizenz und unterliegt so einer sehr strengen Regulierung. Wahrscheinlich ist Wirecard eines der am besten geprüften Unternehmen in der Welt. Ungeachtet dessen werden wir weiter in die Compliance investieren.
Quelle: F.A.Z.  
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