Als das Geld in den Kassen nur so klingelte, die staatlichen Subventionen exorbitant waren, versäumten es fast alle Unternehmen ihre damals finanziell fast unbegrenzten Möglichkeiten sinnvoll zu investieren, nähmlich einen massiven Ausbau der selbstbetriebenen Windparks bzw. Energieparks!
Hätte Q-Cells damals ihre Milliarden in eigene Solarparks investiert, als sie ohne Schwierigkeiten durch eine Kapitalerhöhung für diese Zweck Milliarden hätten einsammeln können, wären sie nicht insolvent gegangen.
Hätte Vestas einen Eigenbetrieb mit über einem GW Leistung aufgebaut, hätten sie mehr Erfahrung mit ihren Anlagen und den nationalen Bürokratien gesammelt und heute einen sicheres weiteres Standbein für deren Gewinne gehabt. Außerdem sind dies auch Vorzeigeanlagen und somit Verkaufsargument.
Beim Biogas hat es EnviTec zumindest gemacht, auch wenn der Schritt nach dem absoluten Boomjahr gekommen ist.
Momentan schlingert Vestas in eine schwieriger werdende Zukunft.
- Offshore hochinteressant, dennoch problematisch
- Es fehlt fast überall an Geld
- erneuerbare Energien und deren integration in bestehende Netze ist nicht mehr überall die Allheillösung
- dennoch wird der Trend weiter gehen, aber nicht mehr in dieser Geschwindigkeit im Ausbau von 2008 bis 2011, dadurch höherer Preisdruck der vielen Anbieter.
- Gelder sind am Kapitalmarkt nicht mehr einfach einzusammeln. Von 2007 bis 2010 konnten noch bei Kursen über 30 Euro Geld ohne Ende eingesammelt werden. Jetzt ist Geld ein knappes Gut geworden, bzw. es wird sehr genau hingeschaut, wer es für welchen Zweck unter welchen Umständen bekommt!
Also, hätte Vestas 2007 angefangen massiv eigene Windparks weltweit aufzubauen wäre das Unternehmen langfristig gesichert und müsste sich weniger mit den heutigen monetären Problemen herum schlagen!
Meine Rechtschreibfehler sind übrigens gratis!