Liebe Leser, newbies, Pro's, Piloten beachten bitte folgende:
Regeln des Trading Threads Wesley's Flying Club, Inhalt, Zweck & Sicherheitshinweise von "Wesley's Flugschule" in der posting Umgebung von ariva ursprüngliche link Sammlung dazu:
http://www.ariva.de/forum/...schule-US-Auslese-430693?page=0#jumppos1
http://www.ariva.de/forum/...schule-US-Auslese-430693?page=0#jumppos2
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allgemeiner Flugverkehr:
Für "Wesley's Flying Club Trading Thread" gelten besondere Regeln, Sicherheitshinweise sowie Ausschlusserklärung:
I. Posting 1-3 des threads sollten gelesen werden, da dort Hinweise für Gäste und Anwender stehen.
II. Ohne Flugschein nicht ins Flugzeug steigen und abheben! Wer Börsenneuling ist und über keine ausreichende Erfahrung am Markt verfügt, sollte sein Geld nicht in eines der Märkte setzen, die wir hier zu traden gedenken. Sondern zunächst Wissen und Fähigkeiten "auf dem Papier" erwerben, wie man sich an einer Börse benimmt und wie besser nicht, sonst ist der Zauber ganz schnell vorbei, mit 99,999%iger Sicherheit. Das ist jedenfalls die überzeugte Meinung der hier vertrenen Piloten.
III. Ausschlusserklärung: Der Thread "Wesley's Flying Club Trading Thread" enthält in seinen postings stets unabhängige und rein unverbindliche sowie persönliche (subjektive) Meinungen über Aktien, Optionsscheine oder Zertifikate und deren underlyings. Keines der postings, die in diesem thread getätigt werden, stellt eine Kauf- oder Verkaufempfehlung von Aktien dar!
IV. Es ist wichtig und erforderlich, dass jeder Börsenteilnehmer, seine eigene Bewertung des Unternehmens sowie seine eigene technische Analyse durchführt (in der Lage ist sie durchzuführen), um seine Börsen-Entscheidung immer selbstständig treffen zu können.
Flugregelempfehlungen:
Fehlverhalten an der Börse kann einem teuer zu stehen kommen...
darum halten die Piloten des Flying Clubs die Vermeidung von typischen Fehlern im Flugverkehr für durchaus hilfreich, einige typische davon sind:
Fehler 1: Das Versäumnis Verluste rechtzeitig zu begrenzen
"Falsche Einkäufe" von Werten, deren Preis nach dem Kauf sinkt und dem Käufer beginnt, finanziellen Schaden zuzufügen, passieren and der Börse alle Nase lang, sie gehören zu diesem Geschäft und sind Teil des Risikos, das der Börsenteilnehmer einzugehen bereit ist.
Wenn es zu solchen mißlichen Einkäufen kommt und man sieht, dass die Position ins Rote dreht, sollte man rechtzeitig die Reißleine ziehen. Fällt der zugrundeliegende Wert um bereits 6- 8% im Wert, sollte man, nach Meinung erfahrener Trader, den Wert schließen und sein Kapital so sicherstellen (Konto). Das Kapital ist die Grundlage unserer Handlungsfähigkeit, es einzubüßen, da man etwa "handlungsunfähig" ist ("verkrampft" oder blockiert in der eigenen Entscheidungsfähigkeit, "soll ich nun schließen?" "oder nicht?", "ach ich warte einfach noch ein Weilchen"... "wird schon gut gehen"... u.s.w.) bedeutet, je nach Verlauf, ein rasches finanzielles Ende oder ein Tod auf Raten, bei dem sich die Verlustschere über Jahre langsam aber unaufhaltsam weiter öffnet, z.B. wegen Haltens eines völlig wertlosen, zuvor hochgelobten, angepriesenen, gehypten, so. "Pennystocks". Am Ende sitzt man unter Umständen auf Bergen von fast wertlosen shares und macht ein langes Gesicht.
Rechtzeitiges und entschlossenes Reißleine ziehen hilft, am Markt überlebensfähig zu bleiben.
Fehler 2: "Günstiges Nachkaufen"
Den eigenen Durchschnittskurs durch nachkaufen von shares bereits roter Positionen, die im Minus tendieren, zu senken, ist kein adäquates Mittel sorgsamen Verhaltens an der Börse. Der Eindruck "günstig" entsteht allein subjektiv im Kopf des Börsenteilnehmers, da er zuvor höher eingekauft hat, ist er nun geneigt anzunehmen, ein Kurs unter seinem Einstiegskurs sei nun allemal "günstig" und greift zu.
So wird es ja auch häufig in den threads beschrieben, "ich kaufe jetzt erst mal günstig nach!", um den Handel anzukurbeln, der poster selbst, macht vermutlich - gar nichts... und wartet lieber, dass eine Schafherde vorbeikommt und seiner indirekten Aufforderung (Anstiftung) Folge leisten würde... in sehnsüchtiger Erwartung, dass der Kurs dann endlich wieder steigen würde...
Piloten des Flying Clubs sind der Meinung, dies sollte man vermeiden. Da ein Börsenteilnehmer i.d. Regel überhaupt nicht beurteilen kann, ob ein Kurs tatsächlich nun "günstiger" ist, als vor ein paar Tagen (gemeint ist nicht der Zahlenwert des Kurses, den kann freilich jeder sehen) sondern die subjektive Empfindung "günstig". Urteile anderer Menschen, die dies meinen und anpreisen, interessiert den Flugzeugpiloten nicht, er ist für seine Maschine verantwortlich.
Die Lösung ist ganz einfach, ist die eigene Position rot (im Minus) war die damals getroffene Entscheidung einen Wert einzukaufen, schlicht und ergreigfend, falsch. Dies muß der Pilot sich vor Augen halten. Nötigenfalls auf ein Stück Papier schreiben und an den Monitor heften: "Meine Entscheidung war falsch!" Mancheiner ist nämlich überhaupt nicht gewillt, dies einzusehen und windet sich mit irgendwelchen windigen Zukunftsaussichten heraus, "aaach... nächstes Jahr... wird sicher alles besser..." "bei denen, dann steigen auch die Kurse!"... u.s.w. erst wenn man einsieht, dass die eigene Entscheidung falsch war, sieht man, was man durch billiges Nachkaufen eigentlich tut, man vergrößert ein bestehendes Risiko noch mehr, indem man gutes Geld schlechtem (in einer Minusposition festsitzenden Geld) hinterherwirft... und wenn die Entscheidung vorher bereits falsch war, was diesen speziellen Wert betrifft, wieso siollte sie diesesmal dann richtig sein? und nicht wiederum falsch? um dieser übermäßigen Bindung und Risikolastung auf einen bestimmten Wert zu entgehen, würde der Flying Club niemals "günstig" nachkaufen, wenn es eine bereits offene rote Position eines Wertes gibt.
Fehler 3: Emotional reagieren
Den Markt interessiert es nicht die Kaffeebohne, ob man selbst der Meinung ist, dass ein z.B. kleines wertloses Pennystock, dass wie bekloppt umworben wird, an dem man sich aber kräftig die Finger verbrannt hat, "eigentlich steigen müsste", da es "eigentlich ja viel mehr wert sein sollte" / müßte / könnte / hätte sein sollen... ferner interessiert es den Markt nicht, ob man der Meinung ist, nachdem man das Glück hatte, einen Wert einzukaufen, der sich anschließend verzehnfacht hat, dass er, so meint man in aufgekratzter Verfassung zu glauben, "noch bis zum Mond und darüber hinaus" weiter steigen würde / sollte / dürfte und daher solange untätig verweilt, bis 80% des zuvor gemachten ungeheuerlichen Gewinns wieder verdampft sind.
Emotionen haben bei Marktentscheidungen nichts zu suchen. Wenngleich sie immer wieder eine Rolle spielen und nicht ganz auszugrenzen sind, da sie uns als Menschen definieren. Wir sind schließlich keine wandelnden Motorblöcke. Also kann man Emotionen nur dämpfen. Nötigenfalls richtet man sich nach der charttechnsischen Beurteilung und trifft eine Entscheidung begründet auf diese Einschätzung.
Fehler 4: Charttechnik ignorieren
Bezogen auf den Flugbetrieb bedeutet das, an einer Anekdote verdeutlicht, dass der Flugkapitän während des Fluges, aus seinem Pilotensessel aufsteht, sich an die Fluggäste wendet, einen rauspickt, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, ihm den Steuerknüppel in die Hand drückt, auf die Schulter klopft... die Cockpitscheiben mit Zeitungspapier abklebt, die Fluginstrumente aus ihrer Verankerung im Cockpit reißt und aus dem Fenster schmeißt, dann selbst mit dem Notfallschirm abspringt und dem neuen "Piloten" zuruft, "Guten Flug!" und weg ist er... Was wird passieren?
Der Flying Club ist davon überzeugt, dass in einem solchen Fall nichts gutes passieren würde... möglicherweise sähe man irgendwo am Horizont, an einem Bergrücken, die zuckenden Lichter eines fernen Flammeninfernos...
Charts liefern uns Kauf- und Verkaufsignale. Sie helfen uns eine gute Entscheidung zu treffen. Charttechnik ist unser Leitsystem, an dem sich der Pilot orientiert, um bei einer Landung das Flugzeug z.B. nicht in den Boden zu rammen.
Fehler 5: Werte mit unzureichender Liquidität kaufen
Damit der Pilot in allen Situationen handlungsfähig bleibt, sprich starten, fliegen, landen kann, sollte der Wert eine ausreichende Liquidität aufweisen. Findet in einem Wert kein ausreichender Tagesumsatz statt, z.B. lausige 3.000 euro den ganzen tag lang und der Wert wird zugleich von 20 Pennystock-threads umworben und schöngeredet, sollte man als Pilot argwöhnisch werden.
Ein guter Tagesumsatz von ab ~30-40tsd euro / Tag, bei den kleinsten piseligen Nebenwerten (otc), ist notwendig, so dass man angemessen teilnehmen könnte, natürlich nicht mit mehr als 1-2% des Tagesumsatzes selbst ausmachend. Es macht keinen Sinn von 30.000 euro, die in so einem Wert am tag umgesetzt werden, selbst einen Kauf von 10.000 euro getätigt zu haben... das wäre eine Eigenbeteiligung von sagenhaften 30% des Umsatzes. Auch wenn entsprechende Werber in threads Kopfstände machen und im Achteck tanzen..., sollte man sich lieber fragen, wenn "alles so gut wird", wieso ist dann dort kein Umsatz?
die Flugregelempfehlungen sind sicher noch ergänzungsfähig... fürs erste sollen diese typischen Fehler zusammengefasst werden.
Optionsscheingeschäfte / Zertifikate
Ideen dazu sind erwünscht. Handel mit solchen Finanzinstrumenten birgt besondere Risiken! unter anderem sind bei Handel mit OS/Zertifikaten, wie im thread beschrieben werden, folgende Risken zu beachten:
-- "knock-out" Erreicht oder überschreitet der Optionsschein/das Zertifikat während der Haltezeit den "knock out"-Grenzwert ("strike"), ist der Schein für den Anleger wertlos.
-- Verlustrisiko durch Kursveränderung des underlyings Der Kurs des underlyings, der dem im Optionsschein/Zertifikat verbrieften Optionsrecht zugrundeliegt, kann den Wert des Scheins mindern. Infolge der Hebelwirkung, kann die Wertminderung schneller eintreten, als bei gewöhnlichem Aktienhandel der Fall sein kann. Eine Wertminderung tritt dann ein, wenn bei einer getätigten Kaufoption (call) das underlying im Kurs sinkt oder bei einer getätigten Verkaufsoption (put) der Kurs des underlyings steigt. Nähert sich der Kurs des underlyings dem "knock out"-Grenzwert ("strike"), wird der Wertverlust beschleunigt.
-- Hebelwirkung Ein Optionsschein/Zertifikat, mit einem Hebel ausgestattet, reagiert überproportional auf Kursveränderungen des underlyings und eröffnet dadurch höhere Chancen auf Gewinn, aber auch höhere Verlustrisiken, da der Hebel in beide Richtungen wirkt. Wegen der besonderen Risiken, insbesondere des schnellen Wertverfalls oder Totalverlustes, müssen Positionen von Optionsscheinen/Zertifikaten ständig überwacht werden.
Nachfolgende Hinweise sind Teil der thread Regeln und gelten für den thread "Wesley's Flying Club", darauf wird an dieser Stelle nochmals explizit hingewiesen:
1.) Der Thread "Wesleys Flugschule Trading Thread" / "Wesley's Flying Club" enthält in seinen postings stets unabhängige und rein unverbindliche sowie persönliche (subjektive) Meinungen über Aktien oder Finanzinstrumente (Optionsscheine, Zertifikate, underlyings). Keines der postings, die in diesem thread getätigt werden, stellt eine Kauf- oder Verkaufempfehlung von Aktien oder Finanzinstrumenten dar.
2.) Börsenhandel birgt Verlustrisiko bis hin zum Totalverlust, daher handelt jeder Pilot -immer- auf eigenes Risiko, eigene Rechnung und eigene Verantwortung.
3.) Es ist erforderlich, dass jeder Pilot immer seine eigene Bewertung eines fraglichen Unternehmens sowie immer seine eigene technische Analyse sorgfältig durchführt. Diese Eigenverantwortlichkeit des Piloten schränkt der thread "Wesley's Flugschule" / "Wesley's Flying Club" in keiner Weise ein.
4.) Die Autoren des threads recherchieren sorgfältig und nach bestem Wissen, übernehmen jedoch keine Gewährleistung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Informationen.
5.) Eine Haftung der Autoren des threads "Wesley's Flugschule" / "Wesley's Flying Club Trading Thread" für Personen- Sach- oder Vermögensschäden ist ausgeschlossen.
Besten Dank dies zu berücksichtigen!
allzeit guten Flug! :-)
Mit herzlichem Gruß,
Wes
und persönlicher Steuersatz:
Es handelt sich um eine reine Quellensteuer, insofern erfolgt ihre Abführung auf Ebene von Banken und Geldinstituten, die entsprechende Gelder unmittelbar an die Finanzämter leiten.
Eine Aufnahme von Kapitalerträgen und Veräußerungsgewinnen in die persönliche Einkommensteuererklärung findet also künftig nicht mehr statt, alleine hierdurch kann ein persönlicher Steuersatz hier keine Berücksichtigung mehr finden.
Mit der Weiterleitung der Abgaben an den Fiskus ist die Steuerlast für den Steuerpflichtigen abgeholten.
www.fondsvermittlung24.de/...uer-persoenlicher-steuersatz.html
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