"Es wird endlich Zeit mit den Brüdern und Schwestern Frankreichs wieder aufrechter zu gehen".
Eine noble Haltung und eine die WIR uns in unserem schönen Land sogar leisten könnten, wäre da nicht eine Schwarze Null, die dem im Wege steht.
Aber in La Belle France kann man es sich eben NICHT leisten aufrecht zu gehen, es sei denn man verschuldet sich noch mehr und sucht dann die Hilfe der Barbaren von östlich des Rheins, um es sich leisten zu können. Und hier hat Merkel wiederholt NON gesagt und Macron auf die Pfote gehauen, die er in den deutschen Honigtopf stecken wollte.
Seine Bestrebungen daraufhin dem exemplarischen Sozialstaat in F die Federn zu stutzen, ihn mehr dem Modell in D anzugleichen, verwehren ihm diejenigen, die meinen, das Geld wächst in Frankreich auf den Bäumen, die Gelbwesten, und man muß nur hinlangen. Höhere Löhne, höhere Renten, kürzere Arbeitszeiten, ein niedrigeres Renteneintrittsalter. All das, was man in D zwar realisieren könnte aber nicht realisieren will soll in Frankreich mit Gewalt durchgeboxt werden. Nur wer soll das bezahlen?
Ja, ich würde mir Gelbwestenproteste bei uns wünschen aber nicht aus Solidarität mit den französischen Arbeitnehmern sondern mit unseren eigenen, die sich die Leistungen verdient haben von einem Staat, der es bezahlen kann. Aus diesem Grunde habe ich die Gelbwesten doch nicht auf das Armaturenbrett unserer Autos gelegt, weil es zu einem Mißverständnis führen könnte.
La Belle France soll sehen wie es klarkommt und nicht auf Hilfe von uns hoffen. Ohne Fleiß kein Preis.
Signaturen über Manipulationen des Goldpreises sind nicht erwünscht :)))