im kleinen Goldthread, kleines Beispiel - vorallem weil es um das zentrale Thema "INFLATION" geht
Maba berichtet hier in seinem Posting von letzter Woche - unterlegt mit Daten von der Bundesbank - das Ausmass der wahren Inflation = Geldmengenwachstum M3 - BIP
http://www.ariva.de/...weigt_die_Welt_t357283?pnr=5977158#jump5977158
Steg im kleinen Goldthread verfälscht die Maba's Gleichung auf: "Inflation(Preis)=M3-BIP"
http://www.ariva.de/...des_Jahrzehnts_t356317?pnr=5978482#jump5978482
Wäre ich Dozent würde ich meinen Studenten eine glatte 6 geben, wenn jemand PREIS und INFLATION gleichsetzt wie es Steg getan hat (jetzt abgesehen davon, dass man nicht Postings anderer verfälschen soll - oder einfach nur besser lesen soll bevor man kommentiert).
Dann kommt von Steg ein gut gemeintes Beispiel, welches aber leider nur sehr oberflächlich und nicht zu ende erzählt wird. Steg nimmt sich folgendes Beispiel her und schlussfolgert dann, dass es so zu keiner Teuerung kommen kann:
"Stichwort: autarkes Dorf mit 10.000 Euro hinein und einer legt diese aus Angst unters Kopfkissen. " Es könne dann zu keiner Teuerung kommen.
leider nicht zu Ende gedacht, daher erzähle ich weiter: so, und jetzt gib dem "Autarken Dorf" weitere 10.000 € und weitere 10.000 € und weitere 10.000 € und weitere 10.000 €..... Es wird gar nicht solange dauern, bis die Leute bemerken wie schlecht sie schlafen mit sovielen €uros unter ihrem Kopfpolster. Während die Wirtschaft des autarken Dorfes nur wenig wächst, vielleicht mit 3 %: 3 % mehr Ziegen oder der Schuster produziert 3 % mehr Schuhe, weil er besseres Werkzeug bekommt etc etc.
Irgendwann werden sich diese Leute fragen: Was mit dem vielen Geld passieren wird welches sich nun im Dorf angehäuft hat, wenn immer €uros in das Dorf gepumpt wird, aber die Wirtschaft viel weniger schnell wächst (oder gar schrumpft) als die Geldmenge (?)
Irgendwann wird die "Angst" (aus der Steg noch meinte, die Leute würden ihr Geld unter den Kopfpolster geben) eine Angst um die Kaufkraft dieses Geldes, welches immer mehr wird ("Inflationserwartung" steigt = Angst um die Kaufkraft des Geldes.) Die Leute werden anfangen dieses Geld gegen Sachwerte zu tauschen > und diese Sachwerte werden dann bald und stetig teurer werden, was erst recht die Angst um die Kaufkraft des geldes steigen lässt.
Die Angst um die Kaufkraft des Geldes folgt daher immer erst zeitverzögert NACH grossen Ausweitungen der Geldmenge.
Noch schlimmer aber das Beispiel dieses autarken Dorfes, aber auf die Welt bezogen: denn diese Teuerung wird man nicht in einer globalierten Welt steuern können, wohin sie geht > und wie meist dürfte es vorallem lebensnotwendiges verteuern: ÖL, Energie, Lebensmittel............
Studien mit Fallzahlen von über 100 Ländern zeigen eindrucksvoll diesen hohen Zusammengang zwischen der Ausweitung des Geldmenge und der dann folgenden Teuerung.
Und NOCHWAS: JE LÄNGER und TIEFER die (deflationäre) Angst anhält, umso länger und MEHR GELD (weil ja immer mehr Geld in das Systemgepumpt werden muss, um zu verhindern, dass aus der "Deflation" eine Depression wird) werden sich die Leute des "autarken Dorfes" unter den "Kopfpolster" legen > aber umso heftiger und stärker werden dann die folgenden Preisschübe.
(jetzt abgesehen davon, dass auch umso grösser die Versuchung und Notwendigkeiten der Staaten werden, ihre aufgehäufte Verschuldung per Inflation real zu verringern.)
Maba berichtet hier in seinem Posting von letzter Woche - unterlegt mit Daten von der Bundesbank - das Ausmass der wahren Inflation = Geldmengenwachstum M3 - BIP
http://www.ariva.de/...weigt_die_Welt_t357283?pnr=5977158#jump5977158
Steg im kleinen Goldthread verfälscht die Maba's Gleichung auf: "Inflation(Preis)=M3-BIP"
http://www.ariva.de/...des_Jahrzehnts_t356317?pnr=5978482#jump5978482
Wäre ich Dozent würde ich meinen Studenten eine glatte 6 geben, wenn jemand PREIS und INFLATION gleichsetzt wie es Steg getan hat (jetzt abgesehen davon, dass man nicht Postings anderer verfälschen soll - oder einfach nur besser lesen soll bevor man kommentiert).
Dann kommt von Steg ein gut gemeintes Beispiel, welches aber leider nur sehr oberflächlich und nicht zu ende erzählt wird. Steg nimmt sich folgendes Beispiel her und schlussfolgert dann, dass es so zu keiner Teuerung kommen kann:
"Stichwort: autarkes Dorf mit 10.000 Euro hinein und einer legt diese aus Angst unters Kopfkissen. " Es könne dann zu keiner Teuerung kommen.
leider nicht zu Ende gedacht, daher erzähle ich weiter: so, und jetzt gib dem "Autarken Dorf" weitere 10.000 € und weitere 10.000 € und weitere 10.000 € und weitere 10.000 €..... Es wird gar nicht solange dauern, bis die Leute bemerken wie schlecht sie schlafen mit sovielen €uros unter ihrem Kopfpolster. Während die Wirtschaft des autarken Dorfes nur wenig wächst, vielleicht mit 3 %: 3 % mehr Ziegen oder der Schuster produziert 3 % mehr Schuhe, weil er besseres Werkzeug bekommt etc etc.
Irgendwann werden sich diese Leute fragen: Was mit dem vielen Geld passieren wird welches sich nun im Dorf angehäuft hat, wenn immer €uros in das Dorf gepumpt wird, aber die Wirtschaft viel weniger schnell wächst (oder gar schrumpft) als die Geldmenge (?)
Irgendwann wird die "Angst" (aus der Steg noch meinte, die Leute würden ihr Geld unter den Kopfpolster geben) eine Angst um die Kaufkraft dieses Geldes, welches immer mehr wird ("Inflationserwartung" steigt = Angst um die Kaufkraft des Geldes.) Die Leute werden anfangen dieses Geld gegen Sachwerte zu tauschen > und diese Sachwerte werden dann bald und stetig teurer werden, was erst recht die Angst um die Kaufkraft des geldes steigen lässt.
Die Angst um die Kaufkraft des Geldes folgt daher immer erst zeitverzögert NACH grossen Ausweitungen der Geldmenge.
Noch schlimmer aber das Beispiel dieses autarken Dorfes, aber auf die Welt bezogen: denn diese Teuerung wird man nicht in einer globalierten Welt steuern können, wohin sie geht > und wie meist dürfte es vorallem lebensnotwendiges verteuern: ÖL, Energie, Lebensmittel............
Studien mit Fallzahlen von über 100 Ländern zeigen eindrucksvoll diesen hohen Zusammengang zwischen der Ausweitung des Geldmenge und der dann folgenden Teuerung.
Und NOCHWAS: JE LÄNGER und TIEFER die (deflationäre) Angst anhält, umso länger und MEHR GELD (weil ja immer mehr Geld in das Systemgepumpt werden muss, um zu verhindern, dass aus der "Deflation" eine Depression wird) werden sich die Leute des "autarken Dorfes" unter den "Kopfpolster" legen > aber umso heftiger und stärker werden dann die folgenden Preisschübe.
(jetzt abgesehen davon, dass auch umso grösser die Versuchung und Notwendigkeiten der Staaten werden, ihre aufgehäufte Verschuldung per Inflation real zu verringern.)
