Aufwärtsentwicklung in wesentlichen Geschäftsfeldern absehbar
·Klöckner-Werke AG: gute Entwicklung der Ertragslage im Geschäftsfeld Abfülltechnik
·Bereich Wohnimmobilien: erwartete Verkaufsquote für 2003 5,5 Prozent
Frankfurt am Main, 24. April 2003 – WCM hat mit einer adäquaten Bewertungspolitik auf die schwierige Entwicklung der Konjunktur und der Kapitalmärkte im Geschäftsjahr 2002 reagiert und damit die Basis für zukünftige Ertragspotentiale gelegt. Auf der Basis einer moderaten Verbesserung der Entwicklung auf den Kapitalmärkten und des Gewerbeimmobilienmarktes rechnet der Vorstand der WCM für 2003 mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung.
Bei der Klöckner-Werke AG, an der die WCM 83,2 Prozent der Anteile hält, wurden in den ersten Monaten diesen Jahres zwei wesentliche Beteiligungen in der Automobilzulieferindustrie (MPI International, Inc.) und in einem speziellen Bereich des Maschinenbaus (Klöckner Medipak-Gruppe) veräußert. Die Verkäufe fanden im Rahmen der Umstrukturierung des Konzerns statt. Größtes Unternehmen innerhalb der Klöckner-Werke AG ist die KHS Maschinen- und Anlagenbau AG, Dortmund. Die KHS-Gruppe verbesserte im Geschäftsjahr 2001/2002 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 50 Mio. € und erwirtschaftet 29 Mio. € nach einem Verlust im Vorjahr von 21 Mio. €. Die günstige Entwicklung der Ertragslage wird sich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen nach unserer Einschätzung auch in 2003 fortsetzen.
Auch das Geschäftsfeld Wohnimmobilien der WCM wird sich in 2003 voraussichtlich positiv entwickeln. Unter Einbeziehung von Blockverkäufen im Rahmen der Portfoliooptimierung wird die Verkaufsquote im Wohnimmobilienbereich ca. 5,5 Prozent betragen.
Im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz legt die WCM den kompletten Jahresabschluss 2002 vor, der ab sofort auf der Internetseite www.wcm.de eingesehen werden kann. Wie bereits veröffentlicht wurde, erwirtschaftete der WCM-Konzern in 2002 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von minus 828 Mio. €, welches durch einmalige, nicht cashwirksame Wertberichtigungen in Höhe von 813 Mio. € belastet wurde. Das Geschäftsjahr 2002 war wesentlich durch die Aufstockung des Anteils an der Commerzbank auf 5,5 Prozent geprägt. Obwohl die Commerzbank-Aktien in 2002 einen erheblichen Kursverlust verzeichneten, wird die WCM auch weiterhin an diesem Engagement festhalten. WCM sieht mittelfristig Möglichkeiten, das Commerzbank-Engagement zu einem guten Ergebnis zu führen. Eine weitere wichtige strategische Beteiligung der WCM ist die Beteiligung an der IVG Immobilien AG. WCM beabsichtigt im Geschäftsjahr 2003, die IVG im Konzernabschluss zu konsolidieren.
WCM rechnet darüber hinaus im zweiten Halbjahr 2003 mit der Möglichkeit von Veränderungen in der Kapitalstruktur der Gesellschaft. In der heute veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung, die am 4. Juni 2003 stattfindet, werden dafür notwendige Voraussetzungen zur Abstimmung vorgelegt. Das Ergebnis für das erste Quartal 2003 wird am 27. Mai 2003 veröffentlicht.