Das Börsenjahr 2001 war ein sehr schwaches. Seit Jahresbeginn hat der Dax rund 20 Prozent nachgegeben. „2001 war ein turbulentes und mieses Jahr an der Börse mit extrem starken Schwankungen und dem 11. September als traurigen Höhepunkt“, sagte Thomas Lang, Chef-Aktienhändler beim Handelshaus Lang & Schwarz.
Nur vier der 30 Dax-Titel schlossen das Jahr mit einer positiven Entwicklung ab. Allen voran der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon mit einem Aufschlag von rund 27 Prozent. SAP legten rund 19 Prozent zu. Die Automobilhersteller BMW und DaimlerChrysler stiegen um 13 beziehungsweise um über sechs Prozent. Schwächster Titel hingegen war die Lufthansa, die das Jahr mit einem Kursverlust von 45 Prozent beenden musste.
Noch vor einem Jahr hatten die meisten Analysten laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters den Daxschlussstand für dieses Jahr bei rund 8.000 Punkten gesehen. Auch die Prognosen für den Neuen Markt verfehlten deutlich die tatsächliche Entwicklung. Fast 60 Prozent gab der Nemax-50 in 2001 nach.
In 2001 hat auch eine Rückbesinnung auf Qualität im Sinne der Old Economy stattgefunden. Trotzdem haben viele Anleger sich die Finger verbrannt und die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass die Börse keine Einbahnstraße ist.
Nach der nunmehr zweijährigen Talfahrt trauen Experten dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer im nächsten Jahr wieder eine Erholung zu. Voraussetzung für eine positive Entwicklung ist eine Erholung der Konjunktur und damit eine deutliche Verbesserung der Ertragssituation bei den Unternehmen. Sollte dies der Fall sein, rechnen Analysten mit einer erfreulichen Marktentwicklung ab der zweiten Jahreshälfte. Der Dax könnte demnach Ende 2002 bei 5.750 bis 6.000 Punkten stehn, was einer Steigerung von fast 15 Prozent entspricht.
Angesichts der hoher Liquiditätsbestände institutioneller Investoren rechnen die meisten Händler in der ersten Handelswoche des neunen Jahres mit einer Fortsetzung der freundlichen Tendenz am deutschen Aktienmarkt. „Viele haben zum Jahresende ihre Positionen geschlossen und werden diese in der nächsten Woche wahrscheinlich wieder aufbauen“, sagte ein Börsianer.
Am ersten Handelstag des Jahres 2002 steht den Marktteilnehmern der US-Einkaufsmanagerindex ins Haus, der richtungsweisende Impulse liefern dürfte. „Wenn der gut ausfällt, dann könnten wir weiter nach oben laufen“, sagte ein Händler. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der US-Konjunktur, die bereits in den vergangenen Wochen die Märkte beflügelt hatte, dürfte dadurch dann noch weiter geschürt werden. Bereits am Freitag war ein wahrer Zahlenregen auf die Wall Street eingeprasselt: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Auftragseingänge für langlebige Güter, Einkaufsmanagerindex und die Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen gaben Dow Jones und Nasdaq positive Impulse.
Von der am kommenden Donnerstag anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank sind nach Einschätzung von Aktienexperten keine marktbewegenden Impulse zu erwarten. Fast alle der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Volkswirte gehen davon aus, dass die Zentralbank die Leitzinsen am 3. Januar unverändert bei 3,25 Prozent im Schlüsselzins belassen wird.
Nur vier der 30 Dax-Titel schlossen das Jahr mit einer positiven Entwicklung ab. Allen voran der Sportartikelhersteller Adidas-Salomon mit einem Aufschlag von rund 27 Prozent. SAP legten rund 19 Prozent zu. Die Automobilhersteller BMW und DaimlerChrysler stiegen um 13 beziehungsweise um über sechs Prozent. Schwächster Titel hingegen war die Lufthansa, die das Jahr mit einem Kursverlust von 45 Prozent beenden musste.
Noch vor einem Jahr hatten die meisten Analysten laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters den Daxschlussstand für dieses Jahr bei rund 8.000 Punkten gesehen. Auch die Prognosen für den Neuen Markt verfehlten deutlich die tatsächliche Entwicklung. Fast 60 Prozent gab der Nemax-50 in 2001 nach.
In 2001 hat auch eine Rückbesinnung auf Qualität im Sinne der Old Economy stattgefunden. Trotzdem haben viele Anleger sich die Finger verbrannt und die schmerzliche Erfahrung gemacht, dass die Börse keine Einbahnstraße ist.
Nach der nunmehr zweijährigen Talfahrt trauen Experten dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer im nächsten Jahr wieder eine Erholung zu. Voraussetzung für eine positive Entwicklung ist eine Erholung der Konjunktur und damit eine deutliche Verbesserung der Ertragssituation bei den Unternehmen. Sollte dies der Fall sein, rechnen Analysten mit einer erfreulichen Marktentwicklung ab der zweiten Jahreshälfte. Der Dax könnte demnach Ende 2002 bei 5.750 bis 6.000 Punkten stehn, was einer Steigerung von fast 15 Prozent entspricht.
Angesichts der hoher Liquiditätsbestände institutioneller Investoren rechnen die meisten Händler in der ersten Handelswoche des neunen Jahres mit einer Fortsetzung der freundlichen Tendenz am deutschen Aktienmarkt. „Viele haben zum Jahresende ihre Positionen geschlossen und werden diese in der nächsten Woche wahrscheinlich wieder aufbauen“, sagte ein Börsianer.
Am ersten Handelstag des Jahres 2002 steht den Marktteilnehmern der US-Einkaufsmanagerindex ins Haus, der richtungsweisende Impulse liefern dürfte. „Wenn der gut ausfällt, dann könnten wir weiter nach oben laufen“, sagte ein Händler. Die Hoffnung auf eine schnelle Erholung der US-Konjunktur, die bereits in den vergangenen Wochen die Märkte beflügelt hatte, dürfte dadurch dann noch weiter geschürt werden. Bereits am Freitag war ein wahrer Zahlenregen auf die Wall Street eingeprasselt: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Auftragseingänge für langlebige Güter, Einkaufsmanagerindex und die Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen gaben Dow Jones und Nasdaq positive Impulse.
Von der am kommenden Donnerstag anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank sind nach Einschätzung von Aktienexperten keine marktbewegenden Impulse zu erwarten. Fast alle der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Volkswirte gehen davon aus, dass die Zentralbank die Leitzinsen am 3. Januar unverändert bei 3,25 Prozent im Schlüsselzins belassen wird.