( neben 18 anderen beiträgen mit diesem stichwort von pfandbrief: http://www.ariva.de/forum/...rch_result=postings&go=Suche+starten )
sind ein nettes beispiel dafür, dass schreiben und lesen in einem internetforum gesund hält (es heisst doch lachen ist gesund. grins).
von pfandbrief am 7.4.11 beitrag 129984:
" ... Beides ist natürlich nicht die letzte Wahrheit. Wie schon öfters bemerkt, für das Insolvenzverfahren, für alles was vor Walrath passiert, ist eine Aktie wirklich eine Aktie. Für Schadenersatzforderungen aller Art ist das natürlich NICHT SO. Wenn man z.B. Schadenersatz aus dem Umstand der Seizure begehrt, müsste man (abgesehen davon, dass sowas nicht zu gewinnen ist) die Aktien zum entsprechenden Zeitpunkt gehabt haben. Ob man sie heute noch hat, spielt überhaupt keine Rolle.
So ist es auch bei dieser alten Sache. Hier werden die Versicherungen von Killinger & Co. vielleicht wirklich einen Settlementbetrag zahlen. Dieser geht dann an jene, die zu einem Stichtag, der vermutlich im Jahr 2007 liegt, Aktionäre waren. Ob diese Leute heute noch Aktionäre sind, ist völlig irrelevant. Vernünftigerweise haben sie längst an Leute wie Euch versemmelt, weil mit der Aktie ja keine Rechte mehr verbunden sind, und sie nach dem confirmation hearing wertlos ausgebucht wird.
Ich habe solche Sachen schon öfters gehabt. In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, Geld aus solchen Sachen gar nicht mehr abzuholen, weil es sich überhaupt nicht auszahlt. Z.B. wäre ich anspruchsberechtigt gewesen aus der Countrywide Securities Litigation, weil ich irgendwann vor Jahren mal Countrywide hatte. Ich hab mir dann ausgerechnet wie hoch der Betrag ist der auf mich entfiel, es waren irgendwie so 100 Dollar, und man musste dafür einen Berg Papiere beibringen (Depotbestätigungen von damals u.dgl.). Dann hätt man einen Scheck gekriegt, bei dem man 20 Euro Einlösungsspesen zahlt.
So ähnlich wirds auch hier sein. Viele derer, die 2007 (oder wann der Stichtag sein wird) werden sich diese (vielleicht) 11 Cents nicht mal abholen. Es ist für sie ein sehr kleiner Betrag. .."
nochmal zum auf der zunge zergehen lassen: " ... Vernünftigerweise haben sie längst an Leute wie Euch versemmelt, weil mit der Aktie ja keine Rechte mehr verbunden sind, und sie nach dem confirmation hearing wertlos ausgebucht wird. ...."
und am 10.3.11 im beitrag 127517 hat ein gewisser pfandbrief wunderbar bewiesen, wie man das wort wertlos vermeiden kann, grins. vier wochen später war er dann nicht mehr so vorsichtig:
" ... Die "sichere Vorhersage" war immer nur, dass Ihr (also die commons) ausgebucht werdet. Wann ist eine zweitrangige Detailfrage. Ich gebe aber gerne zu, dass es wohl für alle Beteiligten simpler gewesen wäre, wenn die Ausbuchung, wie es ja geplant war, um die Jahreswende erfolgt wäre. So hättet Ihr Euch dieses Siechtum, welches nun noch bis Mai dauern wird, erspart, und das Estate mehr als hundert Millionen Dollar.
Also keine Sorge. Die Ausbuchung kommt. ...."