Hallo PaulTop,
also nehmen Sie mir es nicht übel, aber wie es hier im Forum so aussieht, stehen Sie mit
Ihrer Theorie, alles hatte schon so wie es gelaufen ist seine absolute Richtigkeit, alle Institutionen hätten doch nur ihre Arbeit gemacht etc., so ziehmlich alleine da.
Also in unserer Welt und vor allem in der der Finanzen läuft fast nicht mehr korrekt ab
und wer das nicht so sieht, muß in Korrektcity welches im Anstandsland liegt, geboren sein.
in welchem es natürlich seit Menschengedenken keine Inkorrektheiten oder gar ein
billigunterdennagelreißen gibt und man somit an die absolut heile Welt glaubt.
Die kurzfristige Illiquidität -u. das ist etwas ganz anderes als eine bevorstehende -und zu
dem noch rein suggerierte-, Insolvenz, war doch mehr als nur offensichtlich durch ganz
"bestimmte Maßnahmen seitens J.P.M." ganz gezielt herbeigeführt worden um dann durch "gewisse -sicher ni. ganz kostenlose Mithilfe einiger" -einen Zustand herbei zu führen, nach welchem man "offiziell dann ganz legal, den Laden dann übernehmen kann.
Daß ja wohl kurz vor der angeblichen Insolvenz große Summen bei Wamu abgezogen wurden, ist wohl kaum, -schon vom Zeiraum her-, mit reinem Zufall zu begründen !
Ein kurzfr. Überbrückungskredit hätte die kurzfristige Illiquiditätslücke schließen können.
Außerdem: J.P.M. bezeichnete doch immer die vielen offenen -vorwiegend Hypotheken-, -Kredite als vollkommen marode und somit wertlos und nicht ertragsträchtig ! Zwischenzeitlich hat sich jedoch gezeigt, daß es eben mitnichten (& mit Neffen) bereits
durch Doch-Rückzahlungen von erheblichen Teilen an Zinsen & Tilgungen, das Geschäft
sich längst nicht mehr so schlecht darstellt, wie es von J.P.M. immer verkaufen wollte !
Im übrigen ist doch auch Ihnen bekannt, welche Aufgaben der ureigendste Sinn eines
vereidigten Insolvenzverwalters sind. Nämlich u.a. nicht in einen Nacht- und Nebelaktion
alles so schnell als möglich über die Bühne zu bringen, sondern prioritär so viel als möglich durch eine Veräußerung heraus zu holen und somit ganz intensiv einen potenten Übernahmekandidaten zu finden und zwar über das vorgeschriebene, ordentliche Bieterverfahren. Und wenn J.P.M., -wie sich ja herausgestellt hat-, sich so derart intensiv
um eine Wamu-Übernahme bemüht hat, haben deren eingeholte oder selbst erstellte Gutachten, sicher kein uninteressantes Geschäft dabei ausgemacht, was im weiteren bedeutet, es wären bei korrektem Insolvenz- / Bieterverfahren mit Sicherheit auch weitere Interessenten gefunden worden, für welche eine solche Übernahme hochinteressant gewesen wäre und die Wamu wäre sicher zu ganz anderen Konditionen weg gegangen !
Sie schreiben u.a.:
"Die 4,75% Regel würde, wenn sie hier und auch in anderen Fällen missbraucht würde, einen immensen steuerlichen Schaden anrichten und Finanzämter haben nunmal ein natürliches Interesse, dass man eben nicht durch Steuertricks, seine rechtmäßig zu zahlenden Steuern einfach einspart."
An was wird J.P.M. oder jeder andere wohl mehr interessiert sein, an der superkorrekten Einhaltung der dortigen Steuergesetze oder v i e l l e i c h t doch mehr an Gewinnmaxi-mierung egal mit welchen Mitteln ? Und wie ich schon schrieb ist es für solch`großte
Institute ein leichtes, zehn weitere "Partner" zu finden, welche ganz offiziell 4,75 % ins
Depot legen (alles offiziell alles ganz legal) und im weiteren dann ganz nach Maßgabe von
J.P.M. oder eben irgendwem handeln. Somit sichert man sich mit dann 52,25 % ganz "legal" offiziell die Kontrolle ! Und daran ändert auch die IRS nichts weil anderes müßte erst `mal
bewiesen werden. Und was in den USC alles offiziell nicht zu beweisen ist, haben wir ja
leidvoll erleben müssen !
Gruß
SW.